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Wir wünschen mit dem Weihnachtsgedicht
des ungarndeutschen Dichters, Márton Kalász frohe Festtage!

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Kalász Márton: Karácsonyi Ének

Nyűg feszült az ádventi szelekre,
torsok hegyén bukdosnak tovább,
harangszóval, danával repesve
ujjong a csillám-terhes világ.

Hófátylak közt sárga fény szivárog,
a zsalut minek behajtani,
összegyűlnek a három királyok
s a juhászok ivadékai.

Istenfiát nem dörgöli szalma,
lám, jószagú vásznak közt örül,
szájmuzsika, pici tűzhely, alma
sorakozik jászola körül.

S a szegények dödörésznek lágyan,
sültjükön fenyőfa hajlik át –
viasz serceg, a küszöb havában
angyal-térdhez bújnak a kutyák.

 

Márton Kalász ist 1934 in Schomberg in einer ungarndeutschen Familie geboren und sprach zunächst nur die deutsche Mundart. Erst in der Schule eignete er sich die ungarische Sprache an, Hochdeutsch noch später. Er war unter anderem Reporter beim Dorfradio (Falurádió), Redakteur beim Europa Verlag (Európa Könyvkiadó), arbeitete im Haus der Ungarischen Kultur in Berlin und lehrte an der Reformierten Gáspár-Károli-Universität. Sein Schaffen wurde mit dem Kossuth-Preis und mit dem Attila-József-Preis anerkannt. Bis 1991 war er Vorsitzender der Vörösmarty-Gesellschaft, ab 2001 Vorsitzender des Ungarischen Schriftstellerverbandes, seit 2007 ist er dessen Vorstandsmitglied. Seit 2008 ist er Mitglied des Kuratoriums vom István-Bella-Preis und seit 2009 der Ungarischen Kunstakadamie. Márton Kalász machte sich mit seinen Gedichten einen Namen, aber seine Übersetzungen und Prosawerke sind auch bekannt. In seinem Roman Winterlamm behandelt er seine Erinnererungen aus der Kindheit.

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