HauptnachrichtZum ersten Weihnachtstag...

Zum ersten Weihnachtstag…

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie ein Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Wir wünschen mit dem Weihnachtsgedicht
der ungarndeutschen Dichterin, Valeria Koch ein frohes Fest!

FullSizeRender 2

Valeria Koch: Weihnacht

Hügelhangtanne im leuchtenden Schnee
mag sein
Schattenbild einer frierenden Fee
gewiß
Ruhestätte vom wandernden Mond
vielleicht
in den Zweigen der Winter selbst wohnt

Wie Milch
weiß und süß schläft das Dörflein im Tal
wie einst
träumt in Windeln gewickelt ein Strahl
der Stern
in der Höh’ vollendet die Zeit
Frieden
erfüllt sacht den Raum weit und breit

 

Valeria Koch (1949-1998) ist in der Branau in Surgetin in einer ungarndeutschen Familie geboren. Sie studierte Ungarisch und Deutsch an der Attila-József-Universität in Szeged, und später Philosophie an der ELTE. Ab 1973 lebte sie in Budapest. Acht Jahre lang arbeitete sie für die Neue Zeitung. Ab 1993 war sie freischaffende Autorin, Übersetzerin und Journalistin. Sie war Mitbegründerin des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler und auch Vorsitzende der Literatursektion. Sie publizierte ihre Werke in zwei Sprachen, Deutsch und Ungarisch. Valeria Koch ist bis heute die bekannteste ungarndeutsche Dichterin.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.