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Ins Holz geschnitzte Geschichten

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Die Schaumarer Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung erwartete die Interessenten in die Dr. István Jablonkay Ortsgeschichtliche Sammlung, wo am 2. April die Ausstellung des Holzschnitzers Ernő Moser eröffnet wurde. Die Eröffnung wurde durch die Darbietungen des Schaumarer Frauenchors und des Männerchors noch stimmungsvoller. Sie trugen schöne schwäbische Lieder vor.

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Der Künstler fertigte bereits mehr als fünfzig Schnitzereien mit ungarndeutschen Motiven an, aber nicht nur aus dieser Reihe waren zahlreiche ausgestellt, sondern man konnte auch mythologische Gestalten oder eben Schachbretter mit minuziös ausgearbeiteten Figuren bewundern.
Ernő Moser stammt aus einer schwäbischen Familie, ist 1949 in Obergalla/Felsőgalla geboren, wohnt in Untergalla/Alsógalla. Beide Ortschaften sind Stadteile von Totiser Kolonie/Tatabánya. Er arbeitet sowohl als Restaurator, als auch als Holzschnitzer. Seine Werke sind in mehreren Ortschaften Ungarns zu sehen, aber auch in Italien und in Deutschland sind sie zu bewundern.

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„Bei diesen Werken handelt es sich ausnahmslos um das Achten der Traditionen und die Wertschätzung und bezeugen, dass Ernő Moser seinen Beruf liebt. Er ist ein ausgezeichneter Erzähler, der durch seine Werke erzählt”, sagte Monika Ambach, Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- Informationszentrums, als sie den Künstler vorstellte.

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Moderiert wurde die Veranstaltung von Magdalena Marlok-Cservenyi, der Vorsitzenden der Deutschen Nationaltitätenselbstverwaltung, sie befragte den Holznschnitzer auch darüber, welches Werk sein liebstes sei. Ernő Moser erwiderte darauf, dass er kein Favorit habe, aber die Ausstellungsobjekte mit schwäbischen Thematik ihm ans Herz gewachsen seien. Sein Plan ist, dass die einzelnen Schnitzereien eines Tages ein schwäbisches Dorf ergeben. Zurzeit arbeitet er an einem Bauernhaus. Während der Eröffnungsfeier konnten die Gäste erleben, wie er zwei sitzende Frauenfiguren schnitzte, die dann vor dem Haus einen Platz erhalten werden.

Die Ausstellung ist bis zum 26. April in Schaumar in der Dr. István Jablonkay Ortsgeschichtlichen Sammlung während der Öffnungszeiten zu besichtigen.

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