HauptnachrichtDer zur Zwangsarbeit Verschleppten gedacht in Etsching

Der zur Zwangsarbeit Verschleppten gedacht in Etsching

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Zum Gedenken an die am 22. Januar 1945 zum Malenkij Robot nach Russland verschleppten Etschinger fand am 23. Juli eine Gedenkveranstaltung in der Gemeinde im Komitat Schomodei statt.

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Nach dem Grußwort von Márta Jusztusz-Péter, der Vorsitzenden des Vereins „Ecseny Felemelkedéséért” lasen Viktória Tóth-Mérei, Urenkelin eines der Verschleppten, die Rückerinnerungen eines Überlebenden und Aranka Varga (geb. Oppermann) die Aufzeichnungen des damaligen evangelischen Pastors vitéz Ede Berkényi von diesen schweren Tagen vor.

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Zoltán Schmidt, der Vizevorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung des Komitats Branau hielt seine Festrede auf Deutsch und auf Ungarisch. Der Enthüllung der Gedenktafel folgte die Kranzniederlegung, wobei die Anwesenden ihre Blumen, als Zeichen der Erinnerung, vor der Tafel ebenfalls ablegten. Zuletzt segnete die evangelische Pfarrerin Katalin Réth, die auch eine Urenkelin eines der Verschleppten ist, die Anwesenden.

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Die Gedenktafel wurde mit der Unterstützung von dem GULAG-Komitee und der Selbstverwaltung von Etsching vom Verein „Ecseny Felemelkedéséért“ aufgestellt.

Jakab Máj

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