default @deEine Ausstellung, die inspiriert

Eine Ausstellung, die inspiriert

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Mit der Bearbeitung eines schwäbischen Abendliedes stimmte die Jazz-Rock-Band Psalters die Gäste im Haus der Ungarndeutschen am 25. Jänner ein. Die Szolnoker Formation wurde 2014 mit musiktherapeutischem Ziel gegründet und im Mittelpunkt steht, dass der Zuhörer sich durchs Gehörte inspirieren lässt. Auch die Veranstaltung unter dem Titel Die geheimnisvolle Persönlichkeit wurde einem ähnlichen Vorhaben unterordnet.

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Die ausgestellten zweisprachigen Meditationstexte wurden von Robert Hecker verfasst, die Illustrationen sind Werke von Zsuzsa Csiffáry. Mit beiden führte Péter Varga, Dozent des Germanistischen Instituts der ELTE BTK ein sehr interessantes und eingehendes Gespräch über die Entstehung der Werke. In die vier Jahreszeiten teilt sich der bildlich und textlich dargestellte Lebenszyklus. Er beginnt im Herbst, der das Loslassen symbolisiert, und in dessen Mittelpunkt die Suche nach der Antwort steht, was die Person loslassen soll, um sich hingeben zu können. Laut Zsuzsa Csiffáry solle man finden, was einem knechtet und es hinter sich lassen, damit man sich erneuern kann.

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Der kontemplative Weg führt das Ich durch den Winter, durch die Zeit des „Leerwerdens”, aber unter der Schneedecke sammelt sich die neue Energie bereits an. Dem folgt der Frühling als die Erfahrung der Auferstehung. Und der zyklische Kreis rundet im Sommer mit der völligen Hingabe ab, als man in vollkommenem Einklang mit sich selbst ist. Man solle sich immer selbst geben, denn auf der Welt gibt es eine Person, der man wichtig sei, meinte Robert Hecker. Der Dichter ist ein langjähriges Mitglied des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler. In der Vertretung der Organisation begrüßte erster Vorsitzender Johann Schuth die Anwesenden. Er verwies darauf, dass die Werke Heckers auch in Druck bereits erschienen sind bzw. sie auch in der Neuen Zeitung regelmäßig zu lesen seien. Er freute sich, dass die Ausstellung in der Zusammenarbeit vom VUdAK und dem Zentrum in der Hauptstadt vorgestellt werden kann.

Die Ausstellung Die geheimnisvolle Persönlichkeit wird bis zum 10. März im Haus der Ungarndeutschen zu sehen sein.

Monika Ambach

Weitere Bilder von der Veranstaltung >>>

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Organisiert vom:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek

Partner:
Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Förderer der Veranstaltung:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Förderungsfond des Ministeriums für Humanressourcen (NEMZ-KUL-EPER-17-0421)

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