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Pro Cultura Minoritatum Hungariae 2019 – Auszeichnungen verliehen

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Pro Cultura Minoritatum Hungariae
für besondere Verdienste
um die Pflege der Kulturen im Karpatenraum

Zwei ausgezeichnete ungarndeutsche Tanzensembles – die Fünfkirchen-Leőwey-Tanzgruppe und die Rosmarein-Tanzgruppe aus Waschludt – erhielten den 2005 gegründeten Preis „Pro Cultura Minoritatum Hungariae“, der seit diesem Jahr als eine der fachlichen Anerkennungen des stellvertretenden Ministerpräsidenten verliehen wird. Am 21. Mai, dem Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung, übergaben der für die Minderheiten zuständige stellvertretende Ministerpräsident Zsolt Semlyén und Staatssekretär Miklós Soltész im Budapester Uránia-Filmtheater die Auszeichnungen an 13 Persönlichkeiten und Gemeinschaften, die sich besondere Verdienste um die Pflege der Kulturen im Karpatenraum erworben haben.

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Die Fünfkirchen-Leőwey-Tanzgruppe entstand vor mehr als 45 Jahren aus Maturanden des Fünfkirchner Leőwey-Klára-Gymnasiums unter der Leitung von Helmut Heil. In der Gruppe tanzen heutzutage mehr SchülerInnen des Fünfkirchner Valeria-Koch-Bildungszentrums. In beiden Institutionen wird der Volkstanzunterricht als Herzensangelegenheit betrachtet. Die Tätigkeit der Tanzgruppe wurde durch zahlreiche fachliche Anerkennungen gewürdigt. Den Preis übernahm Helmut Heil.

Die Rosmarein-Tanzgruppe aus Waschludt, eine bestimmende Mitgestalterin des ungarndeutschen kulturellen Lebens im Komitat Wesprim, feiert heuer ihr 55-jähriges Bestehen, gehört also zu den ältesten ungarndeutschen Tanzformationen. 1995 wurde die Kindertanzgruppe „Pergő“ gegründet. Die Waschludter tragen in hohem Maße zum Weiterbestehen der deutschen Traditionen in Tansdanubien bei – hieß es in den Laudationen. Den Preis übernahm Ákos Petres.

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Foto: I.F.

Erschienen in: Neue Zeitung 22/2019

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