HauptnachrichtWahlen der deutschen Nationalitätenselbstverwaltungen verliefen problemlos

Wahlen der deutschen Nationalitätenselbstverwaltungen verliefen problemlos

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„Interne Diskussionen, verschiedene Meinungen,
aber Einigkeit im Handeln sollten uns kennzeichnen“ 

„Ungarndeutsch. Steh dazu!“ war das Motto der Wahlkampagne für die Wahl der deutschen Nationalitätenselbstverwaltungen 2019 – und diesem Aufruf der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen sind viele unserer Landsleute gefolgt. Am 13. Oktober haben insgesamt beinahe 55.000 Wahlberechtigte in 406 Gemeinden ihre Stimmen für die Landes-, regionalen (Komitats- bzw. hauptstädtische) und örtlichen Körperschaften, also für die wichtigsten Interessenvertretungsorgane unserer Nationalität, abgeben können.  

Ibolya Hock-Englender

Die Beteiligung an der Wahl der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen lag bei fast 74%, und 30.449 Wählerinnen und Wähler haben ihre gültige Stimme der einheitlichen Landesliste gegeben. Somit kann die neue, 47 Abgeordnete zählende Vollversammlung mit besonders starker Legitimation ihre fünfjährige Tätigkeit angehen.

Die Vorsitzende der LdU zeigte sich grundsätzlich zuversichtlich: „Wir können mit den Wahlergebnissen sehr zufrieden sein, ich denke in erster Linie an die Teilnahme, die sich im Vergleich zu 2014 um 4% erhöhte“, so Ibolya Hock-Englender. „Sowohl die Zahl der Registrationen als auch die Wahlbeteiligung zeigt für mich, dass die Deutschen in Ungarn an ihrer Zukunft als Volksgruppe weitgehend interessiert sind! Die Angaben über die Zahl der lokalen Selbstverwaltungen liegen noch nicht vor, aber ich vermute, dass in allen 406 Ortschaften und 15 Regionen (Budapest und die Komitate) die deutschen Selbstverwaltungen mit ihrer Tätigkeit beginnen können. Hervorheben möchte ich noch, dass für uns unser gemeinsames Auftreten durch die einheitliche Landesliste sehr wichtig ist. Interne Diskussionen, verschiedene Meinungen, aber Einigkeit im Handeln sollte uns auch weiterhin kennzeichnen.“

Die LdU-Chefin wies auch darauf hin, dass die parallel zu den Kommunalwahlen abgehaltenen Nationalitätenselbstverwaltungswahlen bis auf einige Ausnahmefälle ohne Schwierigkeiten verliefen.

Bei der Gründungssitzung des höchsten Gremiums der Ungarndeutschen – zu der es voraussichtlich am 28. Oktober kommt – werden die Vollversammlungsmitglieder aus ihren eigenen Reihen Vorsitzende(n) und Vizevorsitzende(n), sowie weitere Amtsträger für die neue Legislaturperiode wählen.

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