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VUdAK-Präsentation im HdU

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Die sonst dreitägigen Werkstattgespräche des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler schrumpften heuer wegen der Ansteckungsgefahr und der gestrichenen Fördergelder auf eine eintägige Veranstaltung am 10. September im Budapester Haus der Ungarndeutschen.

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Zuerst wurden in den Sektionen für Literatur und Kunst aktuelle Vorhaben besprochen, vorsichtig Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet. Es gab sogar etwas Zeit, über einen mitgebrachten Text von Josef Michaelis zu sprechen.

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Bei der Generalversammlung waren nach fünf Jahren Neuwahlen fällig. Bei 12 persönlichen Stimmen und 18 Vollmachten war die Generalversammlung trotz Corona entscheidungsfähig, konnte über die Tätigkeit 2019 und 2020 diskutieren, Pläne entwerfen und neue Mitglieder aufnehmen. Bestätigt wurden in ihren Ämtern Johann Schuth, 1. Vorsitzender, Angela Korb 2. Vorsitzende, Robert Becker, Vorsitzender der Literatursektion und Ákos Matzon, Ehrenvorsitzender der Künstlersektion.

Bei der Vernissage der von Ákos Matzon kuratierten Ausstellung der VUdAK-Künstlersektion wurde das Ausstellungsmaterial „Kontakte – Kontraste“ gezeigt, das Anfang des Jahres in der Volkshochschule in Chemnitz zu sehen war. In die Ausstellung führte das neue VUdAK-Mitglied János Wolfart gekonnt ein. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von VUdAK-Mitglied Stefan Valentin (Geige, Gitarre und Gesang) und Susanne Krausz-Hommer (Gesang), die ungarndeutsche Lieder aus der Sammlung „Rosengarten“ von Axel Hesse zu Gehör brachten. Auch die Literatur kam zu Wort: Robert Becker, Nelu Bradean-Ebinger und Josef Michaelis lasen.

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Die Vernissage, die auch der Auftakt für die achte Saison von Zentrum-Programme im HdU war, kam in Zusammenarbeit mit dem Ungarndeutschen Kultur- und Informaitonszentrum und Bibliothek zustande.
Die Ausstellung kann nach Anmeldung unter info@zentrum.hu bis zum 27. November im Haus der Ungarndeutschen (Budapest VI., Lendvay u. 22) besichtigt werden.

Ausstellende Künstler: Josef Bartl, Péter Berentz, Bernadett Breszkovics, István Damó, Antal Dechandt, Julius Frömmel, Jakob Forster, Ingo Glass, László Hajdú, Erzsébet Horváth, György Jovián, Manfred Karsch, Gábor Kovács-Gombos, Endre Lehel, Erzsébet Lieber, Antal Lux, Ákos Matzon, Adam Misch, Thomas Olescher, Volker Schwarz, Csaba Szegedi, Géza Szily, Zsuzsa Trieb, János Wagner, Peter Wrobel.

Die Präsentation wurde durch das Staatssekretariat für Kirchen und Nationalitäten im Ministerpräsidentenamt über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter unterstützt: NEMZ-CISZ-20-0228

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