NachrichtenHeute ist der 100. Jahrestag der Geburt von Josef de Ponte

Heute ist der 100. Jahrestag der Geburt von Josef de Ponte

Möchten Sie über ähnliche Themen erfahren?
Drücken auch Sie einen Like auf die –> Zentrum Facebook-Seite

Josef de Ponte
(5. Oktober 1922, Wudigeß – 16. Mai 2006, Schwaigern)

Josef de Ponte, der in Wudigeß geborene weltberühmte Maler, Grafiker und Mosaizist, war ein gebürtiger Ungarndeutscher und wäre heute 100 Jahre alt geworden. 

Sein künstlerisches Talent hat er von seinem Vater geerbt, der sein Geld als Fotograf verdiente. Zwischen 1940 und 1944 machte er seinen Abschluss an der Kunsthochschule in Budapest und studierte in Wien, doch die Auswirkungen des Krieges erreichten auch ihn. Er geriet in sowjetische Gefangenschaft, in der er eine lebensbedrohliche Typhuserkrankung erlitt.

Im Jahre 1946 wurden er und seine Familie in die Nähe von Heilbronn vertrieben. Er heiratete und ließ sich schließlich in Schwaigern nieder, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. 

Seine Bilder sind in Kirchen, Schulen, Museen und Rathäuser auf der ganzen Welt zu sehen, darunter auch seine wunderschön bearbeiteten Glasmalereien. 

Er wurde in Baden-Württemberg und Wudigeß ausgezeichnet und die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen verlieh dem Künstler 1996 die „Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum”.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.