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Neuer Direktor am Donauschwäbischen Zentralmuseum

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Wechsel zum 1. März 2023

Das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) in Ulm hat einen neuen Leiter. Nachfolger von Christian Glass, der nach 22 Jahren an der Spitze des DZM zum März nächsten Jahres in den Ruhestand geht, wird Tamás Szalay, der bis vor kurzem noch in Magdeburg als Leiter des dortigen Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt Europas tätig war. Der Stiftungsrat des Museums sprach sich für den gebürtigen Ungarn und studierten Sprach- und Literaturwissenschaftler aus.

Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Staatssekretär a. D. Julian Würtenberger, betonte: „Ich freue mich, dass wir aus einem wirklich exzellenten Umfeld an Bewerbungen wählen konnten und uns mit einem sehr eindeutigen Votum auf Tamás Szalay geeinigt haben. Ich bin sicher, wir haben eine gute Wahl getroffen.“

Oberbürgermeister Gunter Czisch, der die Stadt Ulm im Stiftungsrat vertritt, sagte, es seien „große Schuhe“, die Christian Glass, der das DZM in den neunziger Jahren mit aufgebaut und mehr als zwei Jahrzehnte erfolgreich geleitet habe, seinem Nachfolger hinterlasse. „Aber ich bin überzeugt, Tamás Szalay wird in seine neue Aufgabe rasch und gut hineinwachsen.“

Szalay wurde 1969 in Pécs geboren, wo er auch an der dortigen Janus-Pannonius Universität studierte. Anschließend arbeitete er als Redakteur und in leitender Funktion bei der Bewerbung und Programmgestaltung Pécs´ als Kulturhauptstadt Europas. Seine erste berufliche Station in Deutschland war 2013 der Direktorenposten des Ungarischen Kulturinstituts Stuttgart, 2016 wurde er Leiter des Bewerbungsbüros Kulturhauptstadt in Magdeburg.

Um die Position als Leitung des Donauschwäbischen Zentralmuseums hatten sich 23 Personen, sechs Frauen und 17 Männer, beworben, von denen sich sechs der Findungskommission des Stiftungsrates persönlich vorstellten, zwei schafften es bis in die „Endrunde“.

Quelle: Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm bzw. Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn

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