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Schön war es bei der Kulturgala des Verbandes der deutschen Selbstverwaltungen in Nordungarn

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Die Nachwuchsförderung stand eindeutig im Fokus 

Die Vertreter der Deutschen Selbstverwaltungen der Region Nord versammelten sich am 20. November in Sende, Komitat Naurad, um die ungarndeutsche Kultur gemeinsam zu feiern, der sie so viel verdanken. Die Liebe zur Kultur ist nämlich ein Element, die sie generations- und regionsübergreifend verbindet. Die Gäste konnten sich heuer über ein besonders reiches Kulturprogramm freuen. Der Fokus lag diesmal eindeutig auf der Nachwuchsförderung, denn die meisten Mitwirkenden im Programm gehörten zur jungen Generation.

Zu dem abwechslungsreichen Kulturprogramm trugen bei: der Traditionelle Chor aus Sende als einheimische Gruppe, der Stefan Steixner Deutsche Nationalitätenchor von Marka, das Holczinger-Molnár-Duo bzw. Adam Weisz auf seiner steierischen Harmonika, alle drei aus dem Komitat Wesprim, das Reményi-Margit-Volkstanzensemble aus Schaumar, der SchilLerchen-Chor des Werischwarer Friedrich-Schiller-Gymnasiums und die Nachwuchskapelle Sóskút. Außerdem konnte das Publikum lustige Mundartvorträge von Lena Klein aus Werischwar sowie von Franciska Radnai und Tamás Radnai aus Sanktiwan bei Ofen hören. Der mehrfache Auftritt des Jugendauswahlorchesters der Region Nord stellte eindeutig ein Highlight dar, denn die frisch gegründete Kapelle besteht aus mehr als 30 jungen Blasmusikern aus den verschiedensten Ortschaften der Region.

Es war eine besondere Ehre, Julia Gross, die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, zu empfangen, die wie auch Emmerich Ritter, Parlamentsabgeordneter der Ungarndeutschen, und Ignaz Altsach, Bürgermeister der Gemeinde Sende, eine Festrede gehalten hat.

Bei der Gala wird jedes Mal die Auszeichnung „Für das Ungarndeutschtum der Region Nord“ verliehen. Diesmal ging der Preis an das Reményi-Margit-Volkstanzensemble aus Schaumar sowie an Magdolna Németh aus Wudersch, Vorsitzende des Wuderscher Lyra-Gesangkreises, und an Rezső Ott, Musiklehrer aus Bogdan.

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist immer die Vergabe der Jugendstipendien der Deutschen Selbstverwaltung des Komitats Pesth. In Sende wurde die beispielhafte Tätigkeit von sechs Schülern anerkannt. Ein Jugendstipendium erhielten Krisztina Kürtösi aus Berzel, Schülerin des Deutschen Nationalitätengymnasiums und Schülerwohnheims Budapest, Fanni Molnár aus Taks, Schülerin des Leövey-Klára-Gymnasiums Budapest, Flórián Pali aus Taks, Schüler des Deutschen Nationalitätengymnasiums und Schülerwohnheims Budapest, Péter Szelényi aus Werischwar, Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums und Schülerwohnheims Werischwar, Máté Szmodits aus Hanselbek, Schüler des Deutschen Nationalitätenklassenzuges des Tamási-Áron-Gymnasiums Budapest, bzw. an Richárd Wolf aus Harast, Schüler des Bethlen-Gábor-Gymnasiums Budapest.

Abschließend sorgten die Donau-Musikanten aus Schorokschar, Harast und Taks für einen passenden Ausklang der gelungenen Kulturgala.

Wir bedanken uns bei den Organisatoren für das großartige Erlebnis und gratulieren den Preisträgern und Stipendiaten herzlich zu der verdienten Anerkennung. Viel Kraft zu der Fortsetzung ihres Engagements in der Zukunft!

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