NachrichtenDr. Eva Gerner mit dem Nationalitätenpreis ausgezeichnet

Dr. Eva Gerner mit dem Nationalitätenpreis ausgezeichnet

Die bekannte ungarndeutsche Fernsehjournalistin erhielt am Vormittag des 14. Dezember im Bulgarischen Kulturzentrum in Budapest die renommierte Auszeichnung von Dr. Zsolt Semjén, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten, und Miklós Soltész, dem Staatssekretär für Kirchen- und Nationalitätenangelegenheiten.

Eva Gerner stammt aus einer ungarndeutschen Familie aus Badesek. Während ihres Studiums arbeitete sie in der deutschsprachigen Redaktion des Regionalstudios Fünfkirchen des Ungarischen Rundfunks. Nach ihrem Abschluss wurde sie Redakteurin in der deutschsprachigen Redaktion des Fünfkirchner Regionalstudios des Ungarischen Fernsehens (MTV). Seit 1984 arbeitete sie für die deutschsprachige Redaktion von MTV und seit 2011 für MTVA, derzeit ist sie leitende Redakteurin und Moderatorin der ungarndeutschen Fernsehsendung „Unser Bildschirm“. In ihren Sendungen stellt sie Volksbräuche, Geschichte und Traditionen der Ungarndeutschen vor. Ihre Dokumentarfilme, die sie auf Deutsch und Ungarisch erstellt hat, wurden mit zahlreichen Fachpreisen ausgezeichnet.

Quelle: LdU

Foto: Gregor Gallai

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.