HauptnachrichtTeil der großen ungarndeutschen Gemeinschaft sein

Teil der großen ungarndeutschen Gemeinschaft sein

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Zwar wurde der TrachtTag zuerst 2015 angekündigt, aber auch nach 10 Jahren sind wir, die Mitarbeiter des Initiators, des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (kurz: Zentrum), vor dem Tag der ungarndeutschen Tracht immer noch aufgeregt und gespannt, welche Fotos und Videos die Angehörigen unserer tollen ungarndeutschen Gemeinschaft zum jeweiligen offiziellen Facebook-Event hochladen bzw. uns zuschicken. Sie enttäuschten uns bisher nicht.

TrachtTag 2025 mit der Hajoscher Volkstanzgruppe

Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, wie viele und in wie vielen ungarndeutschen Ortschaften es noch wichtig finden, einen unserer teuersten Kulturschätze, die ungarndeutsche Tracht, so liebevoll zu bewahren und die ganze Kleidung oder nur einen Teil davon auch in ihrem Alltag zu tragen. Privatpersonen, Kulturgruppen, deutsche Selbstverwaltungen schließen sich Jahr für Jahr unserer Initiative an, aber ein Dank soll auch den Eltern, Großeltern und Pädagogen ausgesprochen werden, die sich mit den Kindergarten- und Schulkindern gemeinsam auf den TrachtTag vorbereiten, sich im Rahmen von Projektwochen mit dem Thema auseinandersetzen.

TrachtTag mit den Schülern der Johann Hauck Deutschen Nationaliätengrundschule in Tschawa/Piliscsaba
Zugeschickt von: Tímea Manek


Dieses Jahr war aber ein bisschen anders, als die vorangegangenen. Wegen des Osterfestes und der Frühlingsferien in den Schulen mussten wir das Datum des TrachtTags von dem gewohnten letzten Aprilfreitag ausnahmsweise auf den 11. April verlegen. So wurde der Tag der ungarndeutschen Tracht und der der ungarischen Dichtung am gleichen Tag begangen. Dank des Engagements der Lehrer und Schüler wurde dies erfolgreich gemeistert. Wir erhielten mehrere Aufnahmen, auf denen Jugendliche zu sehen sind, die in ihrer Volkstracht Werke ungarndeutscher Autoren rezitieren! 

Solche Aktionen, die uns dazu ermutigen, unsere Zugehörigkeit zu unserer Volksgruppe zu bekennen, sind unerlässlich für das Fortbestehen unserer Nationalität. Eine der besten Möglichkeiten zu dessen Veranschaulichung ist unsere Tracht, und damit der TrachtTag. Egal wo man lebt – in Fünfkirchen, Ödenburg, Kosart, Nadwar, Wesprim, Totwaschon, Totiser Kolonie oder Stuhlweißenburg, um nur einige Ortschaften zu nennen – und wie man mitfeiert – alleine, in der Schule, mit Freunden, auf dem Arbeitsplatz etc. – wir sind Teile derselben großen ungarndeutschen Gemeinschaft.

Selbstverständlich haben wir auch heuer ein großes Fotoalbum sowie eine Videosammlung aus eingereichten Bildern bzw. Videos zusammengestellt, aber alle Aufnahmen sind beim Facebook-Event des TrachtTags zu jeder Zeit zu bewundern.

„Treffen” wir uns auch nächstes Jahr, denn am 24. April 2026 kommt der 12. TrachtTag!

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.