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Die Leiter von drei donauschwäbischen Organisationen, die eine Vielzahl von Gemeinschaften zusammenführen, trafen sich Mitte September in Sindelfingen, um über Möglichkeiten der Zusammenarbeit und verfügbare Ressourcen zu beraten.
Joschi Ament, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn, Jürgen Harich, Bundesvorsitzender der Donauschwaben und Präsident des Weltdachverbandes der Donauschwaben, sowie László Kreisz, Vorsitzender des Landesrates der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen, waren sich einig, dass die Achtung und authentische Bewahrung der dreihundertjährigen Traditionen der Donauschwaben eine gemeinsame Aufgabe ist, diese jedoch den heutigen Gegebenheiten und Herausforderungen entsprechend neu überdacht und für junge Menschen attraktiv gestaltet werden müssen.
Die Veranstaltung bot eine hervorragende Gelegenheit, die Aktivitäten und die Infrastruktur des Landesrats, der im nächsten Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert, vorzustellen. Der Landesrat bot seine Hilfe und sein Wissen nicht nur den Organisationen und Kulturgruppen im Mutterland, sondern auch denen jenseits der Grenzen an. Ein lebendiges Beispiel dafür war das diesjährige Welttreffen der Donauschwaben im August, an dessen elf Tage dauernde Etappe in Ungarn der Landesrat an der Organisierung aktiv beteiligt war. Die Leitung ist der Ansicht, dass mit interessanten, erlebnisorientierten Programmen und systematischer Gemeinschaftsbildung jene Schicht angezogen und gehalten werden kann, die offen für die Bewahrung und das Leben der schwäbischen Traditionen am Donauufer ist. Es ist wichtig, dass die verbindende Kraft der donauschwäbischen Gemeinschaften und das stabile Wertesystem erlebt werden, die in der turbulenten Welt der Gegenwart einen Orientierungspunkt bieten.
Das Treffen fand in diesem Jahr im komplett renovierten Haus der Donauschwaben in Sindelfingen statt. Bei der Besprechung wurde auch die neu eröffnete, niveauvolle Ausstellung über die Geschichte der Donauschwaben besichtigt. Am Ende des Treffens versicherten sich die Teilnehmer gegenseitig ihre Zusammenarbeit und den weiteren Kontakt.
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