SchnellnachrichtenFeier im Zeichen „30 Jahre Deutsche Selbstverwaltung Budapest“

Feier im Zeichen „30 Jahre Deutsche Selbstverwaltung Budapest“

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„Ein 30-jähriges Jubiläum in der Adventszeit zu feiern, ist besonders schön. Die Adventszeit ist eine Zeit der Besinnung, des Zusammenhalts und der Vorfreude. Und im Zeichen der Vorfreude wünsche ich Ihnen, dass Sie auch in Zukunft mit derselben Kontinuität und Innovationskraft die ungarndeutsche Kultur in Budapest repräsentieren und als treibendes Backpulver im Plätzchenteig der deutsch-ungarischen Beziehungen wirken können.“ Dies sagte in ihrem Grußwort die deutsche Botschafterin in Budapest, Julia Gross, bei der Feierstunde der Deutschen Selbstverwaltung Budapest am 10. Dezember im Haus der Ungarndeutschen.

Die Feier stand im Zeichen „30 Jahre Deutsche Selbstverwaltung Budapest“. Am 8. März 1995 übergab die Budapester Wahlkommission den von allen Budapester Elektoren gewählten neun Mitgliedern der Deutschen Selbstverwaltung Budapest ihr Mandat: Josef Zwick jun. (Schorokschar), Eva Mayer (Neuofen), Dr. Wendelin Hambuch (Theresienstadt), Magdolna László-Balázsovits (Tschepele), Franz Kerner (Regionalbüroleiter), Magdolna Balázs-Gräff (Neupesth), Maria Dicső-Helmly (Schwabenberg), Heinrich Kellner und Dr. Josef Fehérvári (Altofen). Die Deutsche Selbstverwaltung der Hauptstadt war damals die einzige regionale Selbstverwaltung, in den Komitaten erlaubte das Minderheitengesetz erst später die Wahl von Komitatsselbstverwaltungen.

Über die ersten Jahre berichtete Eva Mayer, in der ersten Periode stellvertretende Vorsitzende und später Vorsitzende der Selbstverwaltung. Sie hob die sehr gute Zusammenarbeit mit den Bezirken und die Förderung der deutschen Sprache durch Rezitationswettbewerbe, Schultheater, Weiterbildungen der Deutschpädagogen, Stipendien für Schüler des Deutschen Nationalitätengymnasiums Budapest, Ermöglichung der Teilnahme von Deutschpädagogen an der Messe Interpädagogica in Wien hervor.

„Für das Deutschtum in Budapest“ an Elisabeth Kreisz

Vorsitzende Hajnalka Lelkes übergab den Preis „Für das Deutschtum in Budapest“ an Elisabeth Kreisz, langjährige Direktorin der Anton-Grassalkovich-Grundschule in Schorokschar, derzeit Mitarbeiterin des Ungarndeutschen Pädagogischen und Methodischen Zentrums.

Elisabeth Kreisz maturierte 1981 am Deutschen Klassenzug des Kossuth-Lajos-Gymnasiums, studierte zunächst Biologie und Geografie, erhielt ein Deutschlehrer-Diplom, dann ein Mittelschullehrer-Diplom für Deutsche Sprache und Literatur. Sie absolvierte eine Fachprüfung als Pädagogische Führungskraft an der Universität für Technik und Ökonomie.

Sie unterrichtete von 1985 bis 2021 an der Anton-Grassalkovich-Grundschule in Schorokschar/Soroksár Biologie und Geografie auch in deutscher Sprache, leitete den ungarndeutschen Klassenzug, war stellvertretende Direktorin und schließlich Direktorin der Schule.

Als Bildungsreferentin des UMZ leistet sie Bildungseinrichtungen, die sich in der Trägerschaft deutscher Selbstverwaltungen befinden, fachliche Hilfe bei der Überprüfung des erfolgreichen Deutschunterrichts und der Einhaltung gesetzlicher Regelungen.

Frau Kreisz zeichnen gute Kommunikationsfähigkeiten, Organisationstalent und Führungsqualität aus.

1999 wurde sie „Deutschlehrerin des Jahres“ in Budapest, verliehen von der Deutschen Selbstverwaltung Budapest. 2015 erhielt sie die Auszeichnung des 23. Stadtbezirks Für die Schorokscharer Kinder.

Frau Kreisz, herzliche Gratulation!

Fotos: Ludwig Grund
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Organisatoren:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek
Deutsche Selbstverwaltung Budapest

Förderer der Veranstaltung:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Ministerpräsidium über den Bethlen-Gábor-Fondverwalter (NKUL-KP-1-2025/3-000466)

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