Schnellnachrichten„Literatur auf Tour”

„Literatur auf Tour”

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Ein landesweites VUK-Jahresprojekt ging zu Ende

Gibt es auch heute noch lebende Dichter? Nicht nur alte Männer aus früheren Jahrhunderten? Wie entsteht ein Gedicht? Wer kann Gedichte schreiben? Was alles macht ein Dichter außer Schreiben? Auf solche und ähnliche Fragen bekamen die Schüler in achtzehn ungarndeutschen Grundschulen und zwei Gymnasien landesweit im Rahmen ihrer Deutschstunde eine Antwort. Aufgrund des Erfolgs und einer Modifizierung des Finanzplanes konnte der Verein für Ungarndeutsche Kinder (VUK) die ursprüngliche Anzahl der Schulen erhöhen bzw. mit den zwei Gymnasien erweitern. 

Christina Arnold und ihre Gedichte für Groß und Klein zeigten der Schülergeneration, wie eine moderne Dichterin heute tätig ist. In ihrem interaktiven Vortrag konnten die Schüler Gedichte hören, die Gedanken während des Entstehens von einem literarischen Werk kennenlernen und sogar kleine Tricks im Hintergrund erfahren. In der spontanen Konversation mit den Teilnehmern kamen die Berufswünsche und die Gedanken zu den verschiedenen Gedichten der Kinder sowie ihre Beziehung zu der deutschen Sprache zum Gespräch. Christina Arnold zeigte neben ihrer Dichtertätigkeit auch ihre Vorliebe für Musik und ihre Tätigkeit als Liedertext-Verfasserin. So bekamen die Schüler auch einen kleinen Einblick in die Musikkultur der Ungarndeutschen von heute.

Das VUK-Team begleitete die Dichterin während der Tour. In jeder Schule stellten wir unseren Verein den Kindern und den Lehrern kurz vor und gaben den Schülern kleine Geschenke mit unserem Logo, mit der Hoffnung auf weitere Zusammenarbeit. Auf diese Weise dankten wir ihnen für ihre Offenheit und den netten und gastfreundlichen Empfang.

Hiermit möchten wir auch unseren Dank an die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg für die Unterstützung des Projektes aussprechen.

Das VUK-Team

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.