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Faschingsbegräbnis in Werischwar

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Die neue Folge von „Rund um das Jahr, rund um das Land“ nimmt uns mit zum traditionellen Faschingsbegräbnis nach Werischwar/Pilisvörösvár – diesmal mit der besonderen Teilnahme der ungarndeutschen Gemeinschaft aus Harast/Dunaharaszti.

Wie wird dieser humorvolle Brauch heute im Haus der Künste gelebt?

Den feierlichen Auftakt gestaltet die Werischwarer Blaskapelle, die das Publikum mit traditioneller Musik auf den Abend einstimmt. Danach gehört die Bühne den verschiedenen Kulturgruppen: Die Erzieherinnen der örtlichen Kindergärten, Schüler und Lehrer sowie die verschiedenen Sektionen des Kulturvereins Werischwarer Heimatwerk präsentieren originelle und humorvolle Szenen. Ein besonderes Highlight ist der Auftritt von „Werischdienstag“ – einer Ad-hoc-Kapelle, die sich spontan aus den anwesenden Musikern formiert.

Nach einem weiteren musikalischen Block der Werischwarer Blaskapelle folgt der Höhepunkt des Abends: das traditionelle, höchst amüsante Faschingsbegräbnis. Dabei wird eine symbolische Puppe unter lautem, scherzhaftem Wehklagen verabschiedet. Das Besondere an dieser Zeremonie ist die Verknüpfung von Tradition und Zeitgeist: In die überlieferten Texte und Riten werden geschickt aktuelle Themen und moderner Humor eingeflochten, was den Brauch jedes Jahr aufs Neue einzigartig macht.

Wie erlebten die Gäste aus Harast diesen Austausch?

Für die Delegation aus Harast war es ein beeindruckendes Erlebnis zu sehen, wie die Werischwarer Gemeinschaft ihre Bräuche mit so viel Witz, Kreativität und schauspielerischem Talent pflegt. Solche Begegnungen stärken das Netzwerk der Ungarndeutschen landesweit. Es war inspirierend zu sehen, wie die verschiedenen Generationen zusammenkommen, um gemeinsam zu musizieren, zu lachen und das kulturelle Erbe lebendig zu halten.

Die Haraster kehrten mit vielen neuen Eindrücken und gestärkten Freundschaften heim, in der Gewissheit, dass die gemeinsamen Wurzeln durch diese lebendigen Programme auch in Zukunft gesichert sind.

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