Hauptnachricht„Impuls“ im HdU

„Impuls“ im HdU

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Am 25. Februar 2026 wurde die Sonderausstellung „Impuls“ der bildenden Künstlerin Vera Wennesz im Haus der Ungarndeutschen eröffnet.

Die Ausstellung wurde von Gastgeberin Angelika Erdélyi-Pfiszterer, der Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek (Zentrum), eröffnet. In ihrer Ansprache würdigte sie den künstlerischen Werdegang der Malerin sowie den gedanklichen Bogen der Ausstellung. Anschließend teilte die Medienpersönlichkeit Tamás Komár persönliche Gedanken mit dem Publikum.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch das Trompetenspiel von  Béla Balázs Szennyei bereichert; die Melodien unterstrichen die hinter den Bildern verborgenen Emotionen und prägten die Grundstimmung des Abends.

Vera (Veronika) Wennesz wurde 1981 in Wieselburg-Ungarisch-Altenburg/Mosonmagyaróvár geboren und schloss 2006 ihr Studium im Fach Malerei an der Ungarischen Universität der Bildenden Künste ab. Derzeit lebt und arbeitet sie in Budapest und ist beruflich als Bühnen- und Hintergrundmalerin tätig. In der Ausstellung „Impuls“ sind Porträts, Stillleben sowie ein monumentales Landschaftsbild eines Waldes in der Morgendämmerung zu sehen; die stilistische Vielfalt wird durch eine realistische Malweise zusammengehalten.

Der zentrale Begriff der Ausstellung ist der Impuls: jene innere Kraft, die aus der Bewegungslosigkeit Bewegung entstehen lässt, Gedanken in Handlung verwandelt und das Unsichtbare greifbar macht. Die Porträts zeigen nicht nur Gesichter, sondern innere Zustände und feine Nuancen vergänglicher Emotionen. Die Blicke sind nach innen gerichtet und laden auch die Betrachtenden zu dieser inneren Aufmerksamkeit ein.

Die neue Sonderausstellung im HdU wurde eröffnet

In der Serie „Stillleben mit Papiervögeln“ rücken alltägliche Gegenstände in den Mittelpunkt; auf jedem Bild erscheint das Motiv des Papiervogels als Symbol der Vergänglichkeit. Die stille Präsenz der Objekte und ihre detailreiche, naturalistische Darstellung lenken die Aufmerksamkeit auf das Bewusstsein für den Lauf der Zeit.

Das großformatige Landschaftsgemälde eines Waldes im Morgendämmerung formuliert visuell die niemals erlöschende Hoffnung: Das zwischen den Bäumen hindurchscheinende goldene und rosafarbene Licht trägt das Versprechen eines Neubeginns in sich.

Das monumentale Landschaftsgemälde eines Waldes in der Morgendämmerung

Zur Eröffnung erschienen zahlreiche Interessierte, der Ausstellungsraum füllte sich rasch mit Freunden und Kollegen, und bereits zu Beginn war jene besondere, erwartungsvolle und zugleich intime Atmosphäre spürbar, die den gesamten Abend begleitete. So wurde der „Impuls“ nicht nur thematisch, sondern auch in der Stimmung der Eröffnung erfahrbar.

Die Ausstellung ist voraussichtlich bis Ende Mai nach vorheriger Anmeldung (info@zentrum.hu) zu besichtigen.

Weitere Veranstaltungsbilder >>>
Foto: Ludwig Grund/Zentrum.hu

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Organisator:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek

Förderer der Veranstaltung:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Ministerpräsidium über den Bethlen-Gábor-Fondsverwalter (NKUL-KP-1-2026/3-000224)

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