NachrichtenPro Cultura Minoritatum Hungariae Preis, 2006

Pro Cultura Minoritatum Hungariae Preis, 2006

Der vom Ungarischen Kulturinstitut (MMI) vergebene Pro Cultura Minoritatum Hungariae Preis wurde am 18. Dezember 2006 in Budapest im feierlichen Rahmen übergeben. Johann Fódi, Musiker, Musiklehrer und Kapellmeister ist einer der Ausgezeichneten.

Johann Fódi ist im Jahr 1933 geboren. Er war bis zu seiner Pensionierung Direktor der Tscholnoker Deutschen Nationalitäten-Musikschule.

Fódi wird sowohl im In-, als auch im Ausland anerkannt. Er erhielt für sein Lebenswerk von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen im Jahr 2002 den „Ehrennadel in Gold“, der Landesrat der Ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen verlieh ihm 2006 den Josef-Gungl-Preis.

Johann Fódi baute ausgezeichnete Kontakte zu den Musikvereinen in Bayern, Südtirol, Trentiono (Italien) aus. Er ist eine wichtige Persönlichkeit der ungarndeutschen Kulturbewegung.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.