NachrichtenDeutsches Minderheitenfestival

Deutsches Minderheitenfestival

Unsere zwei Landesorganisationen: der Deutsche Kulturverein und das St. Gerhards-Werk Ungarn e.V., veranstalten am 20. August in Budapest das Deutsche Minderheitenfestival.

Der farbenfrohe Umzug startet vor dem Gebäude Nagymező utca 49. Die Kulturteilnehmer ziehen durch die Nagymező Straße und die Andrássy Allee bis zum Liszt Ferenc Platz zur Ady–Statue.

Zwischen 12 und 14 Uhr bieten die Vereine ein buntes deutschsprachiges Kulturprogramm (Blasmusik, Volkstanz, Gesang).

Nach einer kurzen Mittagspause treffen wir uns um 16 Uhr bei der Haltestelle der Metrolinie 3 in der Arany János utca. Wir ziehen gemeinsam auf den Platz vor der Budapester St. Stephans-Kirche, wo uns ein Sondersektor gesichert wird. Unsere Blaskapelle spielt an den Treppen der Kirche deutsche sakrale Musik.

Nach der heiligen Messe um 17 Uhr führen wir den mehrere km langen Umzug an, mit der Blaskapelle, vielfach in Volkstracht, mit Vereinstafeln und –flaggen, die schönsten deutschen Marienlieder singend.

Nach der Landesprozession können die Teilnehmer am Donauufer das farbenprächtige Feuerwerk vom Gellért-Berg bewundern.

Mit herzlichen Grüßen,

Dr. Wendelin Hambuch, Vorsitzender

St. Gerhardswerks Ungarn e. V. und Deutscher Kulturverein

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.