Nachrichten„Das Tor könnte wieder geöffnet werden” - Bundesinnenminister Schäuble in Wudersch

„Das Tor könnte wieder geöffnet werden” – Bundesinnenminister Schäuble in Wudersch

Seinen eintägigen Ungarnbesuch am 14. April, Montag nutzte der deutsche Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, „Ihnen zu zeigen, daß Sie bei uns zu Hause in Deutschland nicht vergessen sind”. Das sagte der Politiker, als er am Landesdenkmal der Vertreibung auf dem Alten Friedhof in Wudersch/Budaörs einen Kranz niederlegte.

Vom Flughafen führte sein Weg direkt nach Wudersch, wo sich der hohe Gast vom Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Otto Heinek, vom deutschen Botschafter Hans Peter Schiff, vom Bürgermeister Tamás Wittinghof, vom Vorsitzenden der Deutschen Komitatsselbstverwaltung Pest, Emmerich Ritter und vom Vorsitzenden der Deutschen Selbstverwaltung von Wudersch über die Situation der Deutschen in der Stadt, über die Geschichte des alten Friedhofs und über die Errichtung der Landesgedenkstätte informieren ließ. „Wir werden mit unseren ungarischen Partnern alles tun, damit aus der Erinnerung, aus der Pflege des kulturellen Erbes eine gute, eine noch bessere Grundlage zum Zusammenwachsen in Europa wird”, meinte Schäuble nach der Kranzniederlegung, die vom Wuderscher Chor musikalisch untermalt wurde.

Es sei „vorbildlich, daß Sie diese Landesgedenkstätte haben”, sagte der Bundesinnenminister und fügte noch hinzu, „das Tor (am Denkmal) könnte wieder geöffnet werden”. „Wir arbeiten daran”, erwiderte Emmerich Ritter. Dem Chor wünschte Bundesinnenminister Schäuble „viel Kraft in Ihrer wunderschönen Heimat”.

Anschließend führte Wolfgang Schäuble ein Gespräch mit LdU-Vorsitzenden Otto Heinek.

(Quelle: Neue Zeitung)

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