NachrichtenÜberreichung eines Sudetenwappens

Überreichung eines Sudetenwappens

Vor über 50 Jahren hat der Freistaat Bayern die Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen übernommen und sie zum Vierten Stamm Bayerns erklärt. Als Zeichen ihrer Verbundenheit und Verantwortung für die Sudetendeutschen hat die Bayerische Staatsregierung auf Initiative der Bezirksgruppe Oberbayern der Sudetendeutschen Landsmannschaft beschlossen, in der Vertretung des Freistaates bei der Europäischen Union in Brüssel ein Sudetendeutsches Wappen anzubringen, um damit auch auf internationaler Ebene die Zusammengehörigkeit zu demonstrieren.

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In einer feierlichen Stunde am 26. August 2008 im Sudetendeutschen Haus in München konnte dieses Wappen dem Bayerischen Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Herrn Dr. Markus Söder überreicht werden. In seiner Begrüßung konnte Bundesobmann Franz Pany unzählige Landsleute, Freunde, Vertreter anderer Landsmannschaften und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft begrüßen. Volksgruppensprecher Bernd Posselt, MdEP erinnerte in seiner Ansprache aus Erfahrung der eigenen Familie an das Leid während der Vertreibung und zeigte gleichzeitig auf, dass es trotz noch ungelöster Fragen zu engen und intensiven Kontakten mit der Tschechischen Republik kommt. Staatsminister Dr. Söder würdigte in seiner Rede die große Leistung der Sudetendeutschen beim Wiederaufbau Bayerns nach dem Krieg und bei der Entwicklung zu einem der führenden internationalen Wirtschaftsstandorte und sprach im Namen Bayerns seinen Dank aus. Er überbrachte die besten Grüsse und Wünsche von Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein. Bezirksobmann Johann Slezak brachte seine Freude zum Ausdruck, dass nach der Vertretung Bayerns in Berlin nun auch auf europäischer Ebene der Freistaat seine Verbundenheit und Verantwortung gegenüber den Sudetendeutschen zum Ausdruck bringt. Er bekräftigte seine Meinung, dass alle offenen Fragen der Vertreibung nur in einem europäischen Rahmen gelöst werden können. Alle Anwesenden freuten sich, dass die Leiterin der Brüsseler Vertretung, Frau Heidrun Piwernetz persönlich aus Brüssel angereist war, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Die Bereitstellung des sehr gut gestalteten Wappens und die Durchführung dieser eindrucksvollen Veranstaltung erfolgten durch den Bundesvorstand der Landsmannschaft und die Sudetendeutsche Stiftung, denen dafür der Dank aller Landsleute gebührt.

Andreas Schmalcz
Bezirksgeschäftsführer

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

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Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.