BuchtippBölcsőben ringattak, batyuval kidobtak (In der Wiege geschaukelt, mit einem Bündel rausgeworfen)

Bölcsőben ringattak, batyuval kidobtak (In der Wiege geschaukelt, mit einem Bündel rausgeworfen)

Die Veröffentlichung des Hauses des Terrors (Terror Háza) basiert auf die Materialien der im Jahre 2006 eröffneten Ausstellung “Magyar tragédia 1946 – Német sors Európában, sváb sors Magyarországon” (“Ungarische Tragödie 1946 – deutsches Schicksal in Europa, Schwabenschicksal in Ungarn”). Die Vorworte von Parlamentspräsidentin Katalin Szili und Museumsdirektorin Mária Schmidt betonen die Wichtigkeit der Entschuldigung bei den Opfern. Neben den ausdrucksvollen Archivfotos sind die Aussagen der Überlebenden ein besonders interessanter Teil des Heftes.

bolcsoben

Im zweiten Teil der Publikation werden viele wichtige Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte aufgelistet, die zur deutschen Nationalität gehörten, von Teréz Brunszvik bis zu Ferenc Puskás. Auch die Verantwortlichen für die Vertreibung wurden aufgelistet, wie auch diejenigen, die dagegen gekämpft hatten. Am Ende des Heftes sind die Anzahl deren angegeben, die aus der einzelnen Gemeinden vertrieben wurden.

Die Veröffentlichung ist vor allem denen zu empfehlen, die grundlegende Informationen über die Vertreibung suchen, aber wegen des ausgezeichneten Bildbestands ist es all denen interessant, die irgendeine Bindung zum Ungarndeutschtum haben.

Bölcsőben ringattak, batyuval kidobtak : Sváb sors Magyarországon 1939-1948
Budapest : Terror Háza Múzeum, 2007
39 S. ; illustriert
Sprache: Ungarisch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.