BuchtippLars Bergen: Die Vertreibung deutschstämmiger Bevölkerungsgruppe aus der CSR und Ungarn

Lars Bergen: Die Vertreibung deutschstämmiger Bevölkerungsgruppe aus der CSR und Ungarn

Lars Bergens Studie behandelt die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei und aus Ungarn, mit der Darstellung ihrer Vorgeschichte, rechtlichen Grundlage und Durchführung.

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Das Werk ist eine gute Wahl für diejenigen, die eine kurze Zusammenfassung des Themas suchen, oder die Standpunkt eines deutschen Autors kennen lernen möchten, die keine persönliche Bindungen zum Thema hat.

Aus dem Klappentext:

“2005 jährte sich zum 60. Mal der Tag des Kriegsendes und auch die Potsdamer Konferenz ‘feierte’ 60. Jahrestag. In diesen Monaten des Jahres 1945 begann darüber hinaus auch die Vertreibung deutschstämmiger Bevölkerungsgruppen u. a. aus der CSR und Ungarn. Lars Bergen nahm dies zum Anlass, die gemeinsame Geschichte der deutschstämmigen und tschechoslowakischen bzw. ungarischen Bevölkerungsgruppen auf den Gebieten der CSR und Ungarns nach möglichen langfristigen Ursachen für die Eruption der Gewalt gegen die Sudeten- bzw. Ungarndeutschen ab 1945 zu durchleuchten. Anhand der Untersuchung des Potsdamer Abkommens zeigt er, dass dieses nicht als rechtliche Grundlage für die Vertreibungen aus Mittelosteuropa herhalten kann. Dies verdeutlicht er auch daran, dass er die Unterschiede bei den rechtlichen Grundlagen und der praktischen Durchführung der Vertreibung sowie deren Zielsetzungen in der CSR und Ungarn darlegt. Abschließend analysiert der Autor der heutigen Umgang mit der Vertreibung in diesen Staaten.“

Lars Bergen: Die Vertreibung deutschstämmiger Bevölkerungsgruppe aus der CSR und Ungarn. Ein Vergleich der rechtlichen Grundlagen und praktischen Durchführung der Vertreibung vor dem Hintergrund des Potsdamer Abkommens.
Saarbrücken : Verlag Dr. Müller, 2008
69 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.