BuchtippKonrad Gerescher: Batschkaer Ahnenspiegel

Konrad Gerescher: Batschkaer Ahnenspiegel

Der beim Gyula Juhász Verlag für Hochschulausbildung erschienene Band wurde als Hilfsmittel für das Unterrichtsfach Nationalitätenkunde zusammengestellt. Sein Ziel ist es, alle Aspekte des Lebens der Ungarndeutschen vorzustellen, die einst in der Batschka lebten.

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Zweifellos vermittelt der Band unzählige Kenntnisse: er informiert über die Architektur der Häuser der Deutschen in Batschka, welche Pflanzen sie anbauten bzw. züchteten, welche Kleider sie trugen oder welche Festbräuche sie hatten – zum Beispiel zu Ostern. Ein wertvoller Teil des Buches ist der Vergleich verschiedener Batschkaer Mundartdialekte. Im Anhang werden 200 Berufe ausführlich beschrieben.

Das Buch ist eine Mischung zwischen einer populärwissenschaftlicher Lektüre und einem wissenschaftlichen Fachwerk. Sein Aufbau entspricht eher Letzterem, aber sein flüssiger Stil und die Tatsache, dass es Gereschers Angaben zufolge ohne wissenschaftliche Methoden geschrieben wurde, ordnet das Buch in die erste Kategorie.

Neben der ursprünglichen Zielgruppe – Schüler, Studenten und Lehrer der Nationalitätenkunde – kann es auch eine sich lohnende Lektüre für diejenigen sein, die sich für die Vergangenheit des Batschkaer Deutschtums interessieren.

Konrad Gerescher: Batschkaer Ahnenspiegel. Vermögensform, Arbeitsweise, Lebensart
Szeged : Juhász Gyula Felsőoktatási Kiadó, 2004.
427 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.