BuchtippLena Heimhilger: Ich verliere mich

Lena Heimhilger: Ich verliere mich

Lena Heimhilgers Buch erzählt die Lebens- und Krankheitsgeschichte ihrer demenzkranken Mutter. Im Band werden die Erinnerungen der Mutter, die Tagebucheinträge der Tochter und weitere ergänzende Beiträge veröffentlicht.

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Die Gattung des Werkes lässt sich nicht so einfach bestimmen: es kann als ein Dokumentarroman gelesen werden, weist aber auch mehrere stilistische Merkmale einer Biographie bzw. Autobiographie auf. Durch die historischen Exkurse – die Geschichte der Banater Schwaben wird auch kurz dargestellt – und die präzise Beschreibung der Krankheit der Mutter könnte es auch der Gattung Sachbücher zugeordnet werden.

“Ich verliere mich” ist eine rührende und lehrreiche Lektüre, die neben des persönlichen Schicksals einer alten Frau auch das Schicksal einer deutschen Volksgruppe erzählt.
Das Buch ist sowohl denjenigen zu empfehlen, die über die Geschichte der Banater Schwaben aus der Perspektive einer einzelnen Person lesen möchten als auch denen, die ebenfalls demenzkranke Angehörige haben.

Lena Heimhilger: Ich verliere mich
Neckenmarkt ; Wien ; München : Novum, 2008
139 S., ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.