Bibliothek @deRainer Seberich: Südtiroler Schulgeschichte

Rainer Seberich: Südtiroler Schulgeschichte

Das Bildungswesen ist ohne Zweifel einer der wichtigsten Faktoren des Minderheitenlebens. Rainer Seberich fasst die Geschichte des
Südtiroler deutschen Schulwesens von der Zeit der Österreich-Ungarischen Monarchie bis in den 70-er Jahren zusammen.

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Die weltpolitischen Ereignisse beeinflussten selbstverständlich auch Südtirol und damit auch die Schulen. Je mehr der Staat die Minderheiten in den Hintergrund drücken wollte, desto weniger Spielraum hatten die deutschen Schulen. Es gab aber immer wieder Persönlichkeiten, die sich für die deutschen Schulen einsetzten, zum Beispiel der Vizeschulamtsleiter Josef Ferrari, der nach dem Zweiten Weltkrieg hohe Verdienste bei der Neugestaltung des Südtiroler Bildungswesens zuzuschreiben sind.

Der Kampf um ein autonomes deutsches Schulwesen lief parallel zum Kampf um die politischen Autonomie Südtirols, die 1972 erlangt wurde. Seberichs Buch schildert die Stationen des ersten Kampfes und weist auf die des zweiten hin. Im Band sind zahlreiche Fotos, Dokumente und Statistiken zu finden, die die Publikation besonders wertvoll machen.

Das Buch ist besonders denen zu empfehlen, die selbst im Minderheitenschulwesen tätig sind.

Rainer Seberich: Südtiroler Schulgeschichte. Muttersprachlicher Unterricht unter fremdem Gesetz
Bozen : Editio Raetia, 2000
512 S. ; ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.