BuchtippJürgen Haase, Can Togay (Hg.): Deutsche Einheit am Balaton

Jürgen Haase, Can Togay (Hg.): Deutsche Einheit am Balaton

In den Jahrzehnten vor der Wende war der Balaton für viele Deutsche mehr als nur ein einfacher Urlaubsort. Am Ufer des Sees konnten sich viele durch die Zweiteilung Deutschlands gespaltene Familien für die Zeit des Urlaubs wiedervereinigen. Die Grundlage dieses Buches ist eine Ausstellung des Collegium Hungaricums in Berlin.

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Nach einer Einführung, die unter anderem die Vorbereitungen einer Ungarnreise für DDR-Bürger darstellt, kommt das Buch zum interessantesten Teil: der Hauptkapitel “Begegnungen” enthält Erinnerungen der damaligen Urlauber. Die ohnehin schon spannende Geschichten werden von einem ausgezeichneten Bildmaterial unterstützt. Nicht nur Familienfotos, auch Briefe, offizielle Dokumente oder Plakate wurden veröffentlicht, durch die die Leser sich in die behandelte Ära zurückversetzen können.

Das historische Jahr 1989 wird getrennt behandelt, durch persönliche Erinnerungen über die Grenzeröffnung und wissenschaftliche Beiträge über ihren politischen und gesellschaftlichen Hintergrund.

Das Buch ist ein idealer Lesestoff für alle, die sich für Zeitgeschichte interessieren oder Nostalgie für den “alten” Balaton fühlen.

Jürgen Haase, Can Togay (Hg.): Deutsche Einheit am Balaton. Die private Geschichte der deutsch-deutschen Einheit
Berlin-Brandenburg : Bebra, 2009
159 S. ; ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.