BuchtippHans-Rüdiger Schwab (Hg.) : München. Dichter sehen eine Stadt

Hans-Rüdiger Schwab (Hg.) : München. Dichter sehen eine Stadt

Dieser Band ist viel mehr als was der Titel ahnen lässt. Anstatt den Lesern nur von München inspirierte Werke anzubieten, wird ihnen die Geschichte der Stadt durch Texte berühmter Literaten und viele Fotos, Grafiken und Gemälden erzählt.

munchen

“Texte und Bilder aus vier Jahrhunderten” – so lautet der zweite Untertitel des Bandes. Tatsächlich: das Buch beginnt mit einem Gedicht von Hans Sachs und endet mit einem Beitrag von Renate Schostack. Zwischen den beiden Texten werden Tagebucheinträge, Gedichte, Romanauszüge und kurze Abhandlungen von Autoren wie Goethe, Heine, Hesse, Jean Paul, Thomas Mann oder selbst vom bayerischen König Ludwig I. veröffentlicht. Die Illustrationen des Bandes sind entweder Bilder, die die Stadt oder einzelne Veranstaltungen bzw. historische Ereignisse darstellen, oder die in der Stadt anzusehen sind.

Historische Ereignisse werden selbstverständlich nicht nur durch Bilder dargestellt, da die Autoren auch über diese schreiben. Literatur, Bildkunst und Geschichte verschmelzen im Band ineinander, wie nur in wenigen Publikationen. Die repräsentative Veröffentlichung macht es möglich, München nicht nur oberflächlich, sondern so tief kennen zu lernen, wie es für einen Außenseiter nur möglich ist.

Da Literatur, Bildkunst und Geschichte jeweils im Band präsent sind, empfehlen wir den Band für alle, die sich für diese kulturellen Gebiete interessieren, aber am wärmsten für diejenigen, die die Stadt München mögen.

Hans-Rüdiger Schwab (Hg.): München. Dichter sehen eine Stadt. Texte und Bilder aus vier Jahrhunderten
Stuttgart : Metzler, 1990
360 S. ; ill.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.