BuchtippStefan Teppert (Hg.): Die Erinnerung bleibt. Band 4, K-L

Stefan Teppert (Hg.): Die Erinnerung bleibt. Band 4, K-L

1995 erschien der erste Band der umfangreichen Anthologie “Die Erinnerung bleibt” der donauschwäbischen Nachkriegsliteratur beim Hartmann Verlag. Der neueste, vierte Band, der Werke von Autoren mit den Anfangsbuchstaben K und L veröffentlicht, wurde letztes Jahr herausgegeben.

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Der neue Band enthält Werke von 62 Autoren, unter denen zahlreichen Ungarndeutschen. Mehrere Generationen sind in der Anthologie repräsentiert, von Karl Kerényi bis Angela Korb. Neben den Werken findet man einen kurzen Lebenslauf des jeweiligen Autors. Im Anhang werden alle Publikationen der Autoren, die journalistischen und wissenschaftlichen inbegriffen, aufgelistet. Über die Auszeichnungen der Dichtern bzw. Schriftstellern kann man sich auch informieren.

Die Veröffentlichung empfiehlt zahlreiche Sekundärliteraturen für das Weiterforschen, die Pseudonyme der Autoren werden auch aufgelöst. Die Liste der Anthologien und Sammelbände ist ebenfalls eine große Orientierungshilfe für die Interessenten.

Im Band werden sowohl Gedichte als auch Prosatexte veröffentlicht, und da das Lebenswerk eines Autors in durchschnittlich 15 Seiten repräsentiert wird, ist das Buch – wie seine Vorgänger – ein guter Anfang, um die Tätigkeit der donauschwäbischen Autoren kennen zu lernen.

Stefan Teppert (Hg.): Die Erinnerung bleibt. Donauschwäbische Literatur seit 1945. Eine Anthologie. Band 4, K-L
Sersheim : Hartmann Verlag, 2009
1144 S. ; ill.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.