BuchtippRenata Fritsch-Bournazel: Europa und die deutsche Einheit

Renata Fritsch-Bournazel: Europa und die deutsche Einheit

Zwanzig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wird daran oft als eine Selbstverständlichkeit erinnert, ihren außenpolitischen Umständen wird weniger Aufmerksamkeit gewidmet. Das Buch von Renata Fritsch-Bournazel
untersucht die damaligen Standpunkte der anderen europäischen Länder über die deutsche Einheit.

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Da der Band unmittelbar nach den behandelten Geschehnissen erschien, kann man auf ihre Angaben verlassen, besonders weil sie durch zahlreiche Quellentexten untermauert werden. Laut Meinung der Autorin sei der Einigungsprozess Deutschlands untrennbar vom Schicksal Europas, deshalb untersucht sie die Frage im gesamteuropäischen Kontext. Den Standpunkten von der Sowjetunion und Frankreich wird je eine eigene Kapitel gewidmet.

Fritsch-Bournazel prognostiziert im Werk eine neue Ordnung Europas, in dem Deutschland eine zentrale Rolle spielt. Wie wir wissen, hat sich diese Prophezeiung erfüllt. Das Buch zu lesen lohnt sich, wenn man die damalige weltpolitische Lage besser kennen lernen möchte, aber auch die damaligen Vorstellungen über die Zukunft Europas machen es für die heutigen Lesern lehrreich.

Renata Fritsch-Bournazel: Europa und die deutsche Einheit
Bonn : Aktuell, 1991
2. Auflage
357 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.