NachrichtenJunger Schwabe wurde Fünfter an der Ringer-Weltmeisterschaft für Junioren in Budapest

Junger Schwabe wurde Fünfter an der Ringer-Weltmeisterschaft für Junioren in Budapest

Am 20. Juli erlangte der 19-jährige Schwabe György Rizmájer den fünften Platz an der-Ringer-Weltmeisterschaft für Junioren im griechisch-römischen Stil, in der Gewichtsklasse 96 Kg. Aus dem folgenden Artikel können sie mehr über den jungen Sportler und über seine Karriere erfahren.

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György ist im Jahre 1991 geboren und begann seine Sportkarriere im Jahre 2000 bei der BVSC-Dega. Seit 2006 nimmt er an dem so genannten Herakles-Programm teil, einem System für junge Talente, das von der Selektion bis zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele den begabtesten Nachwuchssportlern hilft.

Am 21. und 22. März 2010 nahm er mit der ungarischen Ringer-Nationalmannschaft am internationalen Ringenturnier im griechisch-römischen und Freistil in Sofia teil. György verlor die Finale gegen den bulgarischen Hyusein Hyusein, aber sein zweiter Platz ist ein hervorragendes Ergebnis.

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Anfang Juli fand die Junioren-Europameisterschaft in Bulgarien statt, wo der junge Sportler wieder einen großen Erfolg erzielte. In seiner Gewichtsklasse wurde er Dritter hinter einem georgischen und einem deutschtürkischen Sportler.

Der junge Sportler hatte keine Zeit sich auszuruhen, da noch in diesem Monat – zwischen dem 20. und 25. Juli – die Junioren-Weltmeisterschaft in Budapest organisiert wurde. Gyurka verlor gegen den iranischen Sahab Morteza Guredshili in zwei Runden, und wurde Fünfter auf dem Wettbewerb.

György Struhács, Disziplinleiter für griechisch-römische Ringer äußerte sich nach dem Match: „Diesen Match wurde durch die Kraft entschieden. Rizi ist knapp 96 kg schwer, der Gegner war am Ende des Tages schön über 100 kg. Die viel zu große Anstrengung zehrte ihm an, machte ihn stumpf. Nach der Europameisterschaft war das eine große Last für ihn. aber in den kommenden 2-3 Jahren kann er auch muskulöser werden, er hat noch Reserven.“

Nach den Angaben von György sei das Ringen eine Tradition in seiner Familie, mehrere Generationen hatten diesen Sport getrieben, so sei es selbstverständlich gewesen, dass er sich auf der Matte auf die Probe stelle. In den ersten Jahren war er aber nicht erfolgreich und sein größter Traum war eine Medaillon. „Mein Vater hatte aber Recht, indem er sagte, dass sich die harte Arbeit lohne: in den letzten 10 Jahren gewann ich die Landesmeisterschaft achtmal, dieses Jahr wurde ich als Junior-Nationalspieler Dritter auf der Europameisterschaft und Fünfter auf der Weltmeisterschaft in Budapest.

Im Leben des jungen Mannes spielt neben dem Sport seine deutsche Abstammung und die schwäbische Musik eine weitere große Rolle. Mit seinen Freunden, Verwandten besucht er gern schwäbische Ortschaften (Tax, Saar, Schorokschar, Werischwar) wo sie sich auf den Bällen auf schwäbische Musik amüsieren.

Nach den Meisterschaften bat sich eine hervorragende Möglichkeit dem jungen Sportler. Dank seiner Ergebnissen wurde er von dem zur deutschen Zweiten Liga gehörenden deutschen Ringerverein TSV-Westendorf aufgesucht und wurde ihm angeboten in Deutschland zu ringen. Die dortige Meisterschaft beginnt am 21. August und György muss zwölfmal auf die Matte treten.

Neben dem aktiven Sporttreiben ist György ein Student der Széchenyi-István-Universität. Wie er seine Verpflichtungen an der Uni und das Sport im Einklang bringen kann? Darüber sagte er: „Die Universität und das Ringen in Deutschland ist eine völlig neue Situation. Es wird nicht leicht, aber ich habe gelernt, meine Zeit gut einzuteilen. Obwohl in der Prüfungszeit meiner Meinung nach keine Zeit genug ist. An der Uni versuche ich meine Seminare und Vorlesungen mit den Trainings zu vereinbaren, was nicht immer einfach ist. An den Wochenenden konnte ich zu Hause lernen, aber diese Zeit fällt wegen der Reisen nach Westendorf aus.“

Die wichtigsten Aufgaben für György sind jetzt also das Lernen und das Ringen. Neben dem Sport interessiert er sich für Hotel- und Gaststättengewerbe, die er auch an der Universität studiert, in der Zukunft würde er gerne das Familienunternehmen für Fahrzeugmontage auch fortsetzen.

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