BuchtippWendelin Hambuch (Hg.): Deutsche in Budapest

Wendelin Hambuch (Hg.): Deutsche in Budapest

Obwohl meist die dörfische Kultur in Bezug auf das Ungarndeutschtum erwähnt wird, war die Tätigkeit der deutschen Bewohner von Budapest immer bedeutend und hatte große Auswirkungen auf die Entwicklung Ungarns. Der 1999 vom Deutschen Kulturverein veröffentlichte Studienband stellt die Geschichte und das Wirken der hauptstädtischen Deutschen dar.

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Am Buch arbeiteten mehr als fünfzig Autoren, das spiegelt auch die thematische Vielfalt der Publikation. Neben den historischen Darstellungen wird unter anderem auch das wirtschaftliche, religiöse und literarische Leben der Deutschen detailliert dargestellt. Eigene Kapitel beschäftigen sich mit deren Gesellschaftsleben, ihrer Präsenz in den unterschiedlichen Budapester Stadtteilen und deren berühmtesten Vertretern.

Im stattlichen Band fand auch ein Personenlexikon und eine Auswahlbibliographie Platz. Auch der umfangreiche Fototeil muss erwähnt werden, der die Geschichte des Budapester Deutschtums hervorragend dokumentiert. Zum Buch gehören auch die Reproduktionen von zwei Budapest-Karten aus dem 19. Jahrhundert.

Wenn man mit der Geschichte des Budapester Deutschtums wissenschaftlich beschäftigen wird, ist dieser Band nicht zu umgehen, aber er bietet auch denjenigen gutes Lesestoff, die einfach Interesse am Thema haben.

Wendelin Hambuch (Hg.): Deutsche in Budapest
Budapest : Deutscher Kulturverein, 1999
731 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.