BuchtippZeiTräume. 15 Jahre VUdAK

ZeiTräume. 15 Jahre VUdAK

Der Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler hat seit seiner Gründung im Jahre 1992 eine zentrale Rolle in der deutschen Kultur Ungarns. Zur gleichnamigen Ausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm veröffentlichte der VUdAK das Album „ZeiTräume“, in dem sowohl die literarische als auch die künstlerische Sektion der Organisation präsentiert wird.

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Schon das Grundkonzept ist spannend: die im Band mitwirkenden Künstler wurden in Paare geteilt, zu jedem Bild wurde ein passender literarischer Beitrag ausgesucht. Neben den Werken werden die Künstler kurz vorgestellt, bei den Bildkünstlern werden auch ihre Ausstellungen aufgelistet. Die Bilder werden in guter Qualität veröffentlicht, schade, dass es keine Möglichkeit gab, den Band in einem größeren Format herauszugeben.

Im Album sind Werke aus den letzten 15 Jahren des VUdAK zu lesen bzw. anzusehen. Unter den Künstlern gibt es mehrere, die mittlerweile gestorben sind. Es lohnt sich auch die Vorworte zu lesen, da sie die neueren ungarndeutschen Literatur- und Kunstgeschichte gut zusammenfassen.

Das Buch bietet einen guten Einblick in die Kunst der VUdAK-Mitglieder und ist jeden zu empfehlen, die die ungarndeutsche Kultur unserer Zeit kennen lernen möchten.

ZeiTräume. 15 Jahre VUdAK
Budapest : VUdAK, 2010
(VUdAK-Bücher : Reihe Kunst; 6.)
66 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.