BuchtippWilhelm Droste - Éva Zádor (Hg.): Pécs. Ein Reise- und Lesebuch

Wilhelm Droste – Éva Zádor (Hg.): Pécs. Ein Reise- und Lesebuch

Gegen Ende des Kulturhauptstadtjahres war es Zeit, einen Band zu veröffentlichen, der die Vielseitigkeit und die Schönheit der Stadt Pécs ins Worte fasst. Es handelt sich nicht nur um aktuelle Texte, viele literarische Beiträge sind im vorliegenden Band zu lesen.

pecsreise360

Die Geschichte der Stadt ist auch in sich interessant: Pécs ist die Stadt von Janus Pannonius, eine der wichtigsten Zentren während der Türkenherrschaft, aber es war auch Zuhause eines der wichtigsten donauschwäbischen Autoren, Nikolaus Lenau. Unter den zwölf Porträts des Bandes finden wir Absätze über den erwähnten Persönlichkeiten, aber neben Literaten kann man auch über dem Kulturpolitiker György Aczél oder dem Fußballer Pál Dárdai lesen. Die Kapiteln nach den Porträts hängen mit den jeweiligen Persönlichkeiten zusammen, auf dieser Weise kann bei Janus Pannonius zwei Gedichte des Dichters lesen, danach wir die frühere Geschichte der Stadt erzählt.

Obwohl im Band die Literatur dominiert, ist er vielfaltig. Über Geschichte, Gesellschaft, Architektur oder Kunstgewerbe kann man darin mehrere Arbeiten lesen: wenn man das Buch liest, wird er Pécs so gut kennen lernen, wie es ohne dem Besuch der Stadt nur möglich ist. Wahrscheinlich werden aber viele der Leser die Stadt nach dem Leseerlebnis besuchen.

Das Zielpublikum der von einem deutschen Verlag veröffentlichte Publikation sind in ersten Linie die Bewohner der deutschsprachigen Länder, aber auch für deutsch sprechende Ungarn lohnt es sich, sie zu kaufen. Besonders empfehlen wir es denjenigen, die eine persönliche Bindung zur Stadt Pécs haben.

Wilhelm Droste – Éva Zádor (Hg.): Pécs. Ein Reise- und Lesebuch
Wuppertal : Arco Verlag, 2010
385 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.