BuchtippDie Ansiedlung der Deutschen in Ungarn

Die Ansiedlung der Deutschen in Ungarn

Bei der Forschung der ungarndeutschen Geschichte sind heute das „Malenkij Robot“ und die Vertreibung die populärsten Themen, obwohl auch die ältere Geschichte der Volksgruppe viele Fragen offen hat. Im vorliegenden Studienband werden die Abhandlungen zur 2008 in Fünfkirchen veranstaltete Konferenz über die deutschen Ansiedlung veröffentlicht.

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Im Band werden mehrere Aspekte der Ansiedlung untersucht, unter anderem die Rolle der Habsburgerdynastie, die Lage der damaligen Agrarwirtschaft oder der wirtschaftliche Hintergrund der Ansiedler. Auch über die Rolle der Kirchen und die späteren Entwicklung der Sprache der Kolonisten gibt es Abhandlungen im Buch.

Unter den Autoren finden wir mehrere bedeutenden Namen der ungarndeutschen Wissenschaft, wie Norbert Spannenberger, Márta Fata oder Katharina Wild, leider gibt es nur wenige Beiträge von ausländischen Wissenschaftlern. Der Band hat das vom Oldenbourg Verlag gewohnten Niveau, sowohl vom Inhalt als auch von der Ausstattung.

Wer die Umstände der Kolonisation im 18. Jahrhundert näher kennenlernen möchte, findet in diesem Band viele interessante Informationen dazu.

Gerhard Seewann, Karl-Peter Krauss, Norbert Spannenberger (Hg.): Die Ansiedlung der Deutschen in Ungarn. Beiträge zum Neuaufbau des Königreiches nach der Türkenzeit
München : Oldenbourg, 2010
(Buchreihe der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa ; 40.)
233 S. : ill.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.