BuchtippRobert Hammerstiel: Von Ikonen und Ratten

Robert Hammerstiel: Von Ikonen und Ratten

Es gibt mehrere Wege, die Geschichte kennen zu lernen: Geschichtsbücher zu lesen, Dokumentarfilme zu sehen, aber die Spannendsten sind ohne Zweifel die Zeitzeugenberichte. Der österreichische Maler, Grafiker und Holzschneider Robert Hammerstiel erinnert sich in seinem Buch an seine Kindheit, die von der historischen Ereignisse besonders beeinflusst wurde.

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Der heute in Österreich lebende Künstler ist 1933 in der serbischen Banat geboren. Als Kind erlebte er 1944 die Internierung seiner Familie in jugoslawischen Lagern, wo viele Deutschen den Tod fanden. Erst 1947 gelang ihm die Flucht nach Österreich, wo er ein neues Leben startete.

Von dem Buch erfahren wir über schreckliche Geschehen, die kaum dokumentiert sind. Die Wirkung auf die Leser wird durch die Zeichnungen des Autors gestärkt. Im Klappentext des Bandes wird das Buch als „Solidaritätserklärung an alle Verfolgten und Entrechteten dieser Welt“ bezeichnet.

Wir empfehlen dem Buch allen, die gerne darüber lesen, wie die Überlebenden diese schweren Zeiten überstanden haben.

Robert Hammerstiel: Von Ikonen und Ratten. Eine Banater Kindheit 1939-1949
Wien, München : Christian Brandstätter, 1999
333 S. : ill.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.