NachrichtenRegionales Zentrum für Deutschen und Kroaten

Regionales Zentrum für Deutschen und Kroaten

Die Stadt Ödenburg überließ das Rejpál-Haus (Grabenrund 7) der Deutschen und Kroatischen Selbstverwaltung zur kostenlosen Nutzung.

Die Ungarndeutschen in und um Ödenburg haben sechs, die Kroaten zwei größere Veranstaltungen im Jahr. Sie würden aber gerne noch mehr gemeinschaftsbildende Aktivitäten organisieren. Laut der Entscheidung wird das Haus von nun an als deutsch-kroatisches regionales Zentrum betrieben.

Die insgesamt 212 Quadratmeter bieten genug Platz für Büros und Veranstaltungen. Das Haus bedarf noch einer gebäudetechnischen Sanierung, auch die Heizung muss modernisiert werden. Die Nutzungsgenehmigung wurde für einen Zeitraum bis Juni 2016 erteilt. Wenn die im Vortrag verankerte Ziele erfüllt werden, kann der Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert werden.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.