default @deWalter Scherf: Lexikon der Zaubermärchen

Walter Scherf: Lexikon der Zaubermärchen

Märchen sind ein wichtiger Bestandteil der Kindheit, jeder von uns hat viele Märchen gehört und gelesen. Wenn man aber das Funktionieren der Märchen verstehen, deren Varianten kennen lernen will, braucht man einen Leitfaden. So ein Leitfaden kann das Lexikon von Walter Scherf sein.

lexikondzm360

Im Band werden die einzelnen Märchen in der alphabetischen Reihenfolge ihrer bekanntesten Titel behandelt. Man kann über „bekannteste Titel“ sprechen, denn wie wir auch von diesem Buch erfahren, gibt es mehrere nationale oder sogar territoriale Varianten derselben Erzählung. In den Artikeln werden die Geschichten kurz zusammengefasst, die Daten der maßgebenden Veröffentlichungen angegeben und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Überlieferungen erläutert.

Das Lexikon beschränkt sich nicht auf das deutsche Sprachgebiet, es werden die wichtigsten Märchen aus ganz Europa besprochen, mit einigen Hinweisen auf Versionen anderer Kontinenten. Selbstverständlich finden wir im Band Informationen über die bekanntesten Märchen wie Dornröschen oder Hänsel und Gretel, aber auch weniger bekannte Titel wie die Geschichte vom Vogel Phönix oder vom treuen Johannes.

Besonders wertvoll wird der Band durch die Register gemacht. Es gibt ein Verzeichnis nach den Märchentypen, ein Register der Motive bzw. der Personen, anonymer Werke und Formen. Auch die Quellen der zwanzig Illustrationen werden angegeben, die aus einzelnen Editionen der behandelten Märchen entnommen wurden.

Der Band ist allen Erwachsenen zu empfehlen, die noch eine Begeisterung gegenüber Zaubermärchen fühlen, und gerne mehr über sie erfahren möchten.

Walter Scherf: Lexikon der Zaubermärchen
Stuttgart : Alfred Kröner, 1982
538 S. : ill.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.