NachrichtenVII. Internationaler Hungarologischer Kongress, Klausenburg

VII. Internationaler Hungarologischer Kongress, Klausenburg

In diesem Jahr wurde zum siebten Mal der Internationale Hungarologische Kongress veranstaltet, dieses Mal in Klausenburg (Cluj-Napoca, Rumänien). Auf dem Kongress wurden die verschiedensten Zweige der Hungarologie vertreten, selbstverständlich gab es innerhalb der Veranstaltung auch Vorträge bezüglich des Deutschtums im Karpatenbecken.

Das Motto der zwischen dem 22. und 27. August abgehaltenen Konferenz war „Sprache und Kultur in der wandelnden Region“. Die Vorträge wurden in neun Sektionen – Philosophie, Hungarologie, Literaturwissenschaft, Volkskunde, Linguistik, Soziologie (zusammen mit Politologie und Demographie), Geschichte bzw. Musik-, Theater- und Filmwissenschaft – gegliedert.

Die Vorträge fanden in den Gebäuden der Universität Babes-Bolyai statt, mit der Ausnahme von Donnerstag, als der Kongress in Neumarkt (Tirgu Mures) Gast der Sapientia Universität von Siebenbürgen war. Während der Konferenz gab es die Möglichkeit, Klausenburg, Neumarkt und ein paar Ortschaften in der Gegend mit qualifizierter Führung zu besichtigen.

Aus der Sicht der Ungarndeutschen sind die von András Balogh F. geleitete Sektion „Deutsch-ungarische literarische Kontakte“, Bernadett Baumgartners Vortrag über das Schicksal der Sathmarer Schwaben zwischen den Weltkriegen und Ferenc Eilers Zusammenfassung über die Auswirkungen der Vertreibung auf die Gesellschaft von Harta hervorzuheben. Zum Teil wurde auch das deutsche Thema im ortsgeschichtlich-ethnologischen Vortrag von János Mayer und István Mayer (Bibliothekar der Ungarndeutschen Bibliothek und stellvertretender Direktor des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums) bearbeitet, der sich mit den letzten zwanzig Jahren von Csátalja in Nord-Batschka im Spiegel der gebauten Denkmäler auseinandersetzte.

Der Kongress bot den Teilnehmern eine gute Möglichkeit, um neue fachliche und persönliche Kontakte zu bilden, die alten zu pflegen, und gab den Wissenschaftlern einen guten Blick über ihre engeren Themenkreise hinaus. Der Kongress findet zum nächsten Mal 2016 in Fünfkirchen statt.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.