Am 19. Oktober 2011 wurde im Veranstaltungsraum des Hauses der Ungarndeutschen die Ausstellung „Urkern“ aus den Werken von Antal Dechandt feierlich eröffnet. An der Ausstellung können die Holzskulpturen und Holzbildern des 1959 geborene Nadascher VUdAK-Künstlers besichtigt werden. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte Sarah Pachmann (Cello).
Zur Einleitung des Abends las ifa-Kulturmanagerin Erika Tempfli das Gedicht „Holzweg?“ von Christina Arnold vor. Im Band „Zeiträume“ bildeten Arnold und Dechandt bzw. das Gedicht und das Werk „Natürliche Verbindungsbrücke“ ein Paar, da die beiden Künstler in Nadasch leben, und Dechandts bevorzugte Arbeitsmaterie Holz ist.
Die Gäste wurden nach dem Vorlesen von Johann Schuth, dem Vorsitzenden des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler (VUdAK) begrüßt, ihm folgte die Eröffnungsrede von Kunsthistorikerin Borbála Cseh. Die Bindung zum Holz wurde auch in der Eröffnungsrede erwähnt. Nach Meinung der Rednerin sei Holz eine besondere Materie, weil sie aus Lebewesen stamme. Deshalb sei es auch etwas besonderes, Kunstwerke aus ihm zu schaffen. Die Werke Dechandts zeigen die Bindung zur Natur, was sich auch von seinem malerischen Wohnort ableiten lasse.
Nach der offiziellen Eröffnung führte Sarah Pachmann zwei Stücke auf dem Cello vor, danach wurden die Gäste zu einem Stehempfang eingeladen.
Die Veranstaltung wurde von VUdAK organisiert und von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und dem Institut für Auslandsbeziehungen unterstützt.
Die Ausstellung kann bis zum 15.11.2011 besichtigt werden, um telefonische Anmeldung (06-1/ 269-1081) wird gebeten.



