BuchtippDaniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

Es gibt mehrere Sachen, an dem man abmessen kann, wie gut ein Buch ist. Es gibt darüber lobende Kritiken, es wird für hochrangige Preise nominiert oder es wird in Schulen unterrichtet. Daniel Kehlmanns Roman kann all diese Merkmale aufweisen. Dazu ist er auch noch humorvoll und lehrreich.

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Der zuerst 2005 erschienene Roman ist eine teilweise fiktive Doppelbiographie vom Mathematiker Carl Friedrich Gauß und vom Naturforscher Alexander von Humboldt und die Geschichte ihrer Beziehung. Humboldt ist ein echter Entdecker, während Gauß sein Leben zwischen Frauen und Wissenschaft einteilt. Neben den beiden Hauptfiguren spielt die deutsche politische Lage nach Napoleon auch eine wichtige Rolle im Werk.

Die Vermessung der Welt war ein großer Erfolg. 37 Wochen lang war das Buch Nummer 1 auf der Bestsellerliste von Spiegel, es war sogar zweiter der weltweit meist verkauften Büchern im Jahre 2006 und wurde auch zum Deutschen Buchpreis nominiert. Auch die Kritik mochte es, es wurde sogar von Marcel Reich-Ranicki gelobt.

Das Buch ist Pflichtlektüre in mehreren Bundesstaaten, es erschien auch als Hörbuch und Radio-Hörspiel. Obwohl seine Authentizität in mehreren Teilfragen bezweifelt wurde, ist das Werk eindeutig einer der größten deutschsprachigen Literaturerfolge der letzten Jahren.

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt
Reinbek : Rowohlt, 2006
302 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.