BuchtippFranz Werfel: Das Lied von Bernadette

Franz Werfel: Das Lied von Bernadette

Die Heilige Bernadette ist eine der populärsten Heiligen der katholischen Kirche. Ihre Geschichte faszinierte auch den jüdischen Schriftsteller Franz Werfel, der sich während seiner Flucht aus Deutschland eine kurze Zeit in Lourdes aufhielt. Nur einige Monate später, schon in Amerika verfasste der Autor „Das Lied von Bernadette“, sein kommerziell erfolgreichstes Werk.

werfel360

Das Buch erzáhlt das Leben der Heiligen vom Geburt an. Die Visionen des Mädchens werden detailliert beschrieben, auch die gegensätzlichen Reaktionen der Gesellschaft. Sowohl die Wunder, als auch deren wissenschaftliche Untersuchung werden dargestellt, wie auch die zuerst kritische Haltung der Kirche. Immer wiederkehrende Motive sind die Glaube und der Zweifel, die das Leben Bernadettes bis zum Ende begleiten.

Das letzte Kapitel berichtet über die Kanonisation Bernadettes. Das Buch ist in der ersten Linie Katholiken interessant, aber da selbst sein Autor kein Christ war, kann es auch für andere Leser ein Erlebnis werden.

Franz Werfel: Das Lied von Bernadette
Stockholm : Bermann-Fischer, 1942
559 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.