BuchtippSuevia Pannonica (37/38) 2009/2010

Suevia Pannonica (37/38) 2009/2010

Nach langem Warten ist zum Jahreswende das neueste Suevia Pannonia Jahrbuch erschienen. Das Archiv der Deutschen aus Ungarn – früher als Archiv der Suevia Pannonica – veröffentlicht seit 1964 Studien über die Geschichte, Volkskunde, Sprachwissenschaft und Kunst der Ungarndeutschen.

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Die Ausgabe 2009/2010 bietet eine weite Palette von Themen: im Band gibt es Texte zur Geschichte, Kunstgeschichte, Religion und Architektur. Wie gewohnt werden auch Biographien bekannt gegeben. Im letzten Teil des Bandes werden Rezensionen aktueller Werke veröffentlicht.

Die Liste der Autoren ist auch diesmal imponierend: wir finden daran unter anderem die Namen von Franz Wesner, Gerda Weidlein, Klaus Loderer und Stefan Teppert. Man kann im Band über die Bedeutung der Kirche von Passau während der ungarischen Streifzügen, über dem Maler Joseph de Ponte, über die Vertreibung der Ungarndeutschen und vieles mehr lesen. Besonders interessant ist die kurze Biographie von Friedrich Wild aus der Feder von Franz-Ferry Seidl.

Die Veröffentlichung empfehlen wir allen, die sich tiefer für das Ungarndeutschtum interessieren.

Rudolf Fath (Hg.): Suevia Pannonica (37/38) 2009/2010 : Archiv der Deutschen aus Ungarn
Heidelberg : Suevia Pannonica Vereinigung Ungarndeutscher Akademiker, 2011
194 S. ; ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.