BuchtippLies mit, denk mit!

Lies mit, denk mit!

Literatur ist ein wichtiger Bestandteil der Nationalitätenidentität. Deshalb ist es wichtig, dass in der Schule – wenigstens im Rahmen des Nationalitätenunterrichtes – auch die ungarndeutschen Autoren unterrichtet werden. Das vorliegende Buch veröffentlicht Primärtexte und zu denen gehörende Aufgaben, mit deren Hilfe die Werke in der Schule bearbeitet werden können.

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Die drei Autorinnen des Bandes sind Hochschuldozentinnen, also haben eine hohe pädagogische Qualifikation. Die zeigt sich sowohl bei der Auswahl der Texte, als auch bei dem Niveau der Aufgaben. Die meisten von letzteren betreffen den Wortschatz, aber auch grammatische und kreative Übungen sind dabei.

In der Veröffentlichung sind eine große Anzahl von ungarndeutschen Literaten mit Werken vertreten, besonders viele Gedichte von Valeria Koch und Josef Michaelis werden bearbeitet. Der Band ist in fünf thematische Kapitel gegliedert, am Ende gibt es je ein kurzer Lebenslauf der einzelnen Autoren.

Das Buch ist in erster Linie für schulische Benutzung bestimmt, aber auch zur Ergänzung der in der Schule Gelernten lässt es sich gut benutzen.

Margit Daczi, Ágnes Klein, Andrea Zrínyi: Lies mit, denk mit! Ungarndeutsche Autoren im Unterricht
Szeged : Grimm, 2001
173 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.