BuchtippWolfgang Benz (Hg.): Legenden, Lügen, Vorurteile

Wolfgang Benz (Hg.): Legenden, Lügen, Vorurteile

Man weiß ziemlich viel über die nationalsozialistische Ära, aber viele Sachen, die wir als Fakten wahrnehmen, sind nicht mehr, als Legenden. Das von Zeithistorikern zusammengestellte Buch versucht diese Legenden zu enthüllen und die Wahrheit bekannt zu machen.

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Der Band ist ein Wörterbuch mit 91 Artikeln, die ausführlich behandelt werden. Bei „Autobahnen“ erfahren wir, dass es nicht Hitlers Idee war, sie zu bauen, es gab bereits in den 1920er Jahren Pläne für ein neues Verkehrsnetz. Das Problem der Holocaustbestreiter wird unter „Auschwitz-Lüge“ untersucht. Von dem Morgenthau-Plan bekommt der Leser auch neue und überraschende Informationen: es war keineswegs der Absicht des amerikanischen Finanzministers, Deutschland zu „versklaven“, er wollte nur sicherstellen, dass das Land kein Gefahr mehr bedeutet.

Der Band trägt dazu bei, den Lesern zuverlässige Informationen über die Epoche des Dritten Reiches zu übermitteln und ein objektives Bild über die Gräueltaten und die tatsächlichen Ergebnisse von damals zu geben.

Wir empfehlen das Buch denjenigen, die sich für die neuere Geschichte interessieren und statt Legenden über Fakten lesen möchten.

Wolfgang Benz (Hg.): Legenden, Lügen, Vorurteile. Ein Wörterbuch zur Zeitgeschichte
München : dtv, 1994
241 S.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.