NachrichtenZu Gast in dem Stuttgarter Ungarischen Kulturinstitut

Zu Gast in dem Stuttgarter Ungarischen Kulturinstitut

Am 26. April um 7 Uhr versammelten sich die Interessenten im Veranstaltungsraum des Stuttgarter Ungarischen Kulturinstituts zu dem musikalischen, literarischen Barátság-Abend. Die Gäste wurden von Terézia Füssenhauser, der Projektkoordinatorin des Hauses begrüßt.

Dem gemischten – deutschen, bzw. in Stuttgart und in der Umgebung lebenden ungarischen – Publikum stellte zuerst Frau Éva Mayer die schon im XIX. Jahrgang erschienene interkulturelle Zeitschrift vor, dann las die Schauspielerin Gabriella Hadzsikosztova Gedichte von Valéria Koch, Erika Áts, Angéla Korb auf deutsch und ungarisch vor, an die Begründerin Maria Ember erinnerten wir uns mit der Vorlesung eines Ausschnittes aus ihrem Kurzroman „2000-ben fogunk még élni?“ (Werden wir 2000 noch erleben?). Mit seinem Spiel untermalte der Akkordeonkünstler Szlobodán Wertecsics einerseits die Lesung, andererseits sorgte er für den Übergang von einem Werk zu anderem. Frau Hadzsikosztova hatte einen großen Erfolg mit ihren Liedern. Sie las je einen Ausschnitt aus einer der autobiographischen Schriften von der Roma-Autorin Margit Szécsi und aus einer der Novellen vom bulgarischen Schriftsteller Teodor Radevszki vor.

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Der gut gelungene Abend wurde mit gemeinsamem Anstoß und privaten Diskussionen abgeschlossen.

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Der Barátság-Abend wurde von der Stuttgarter Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden Württemberg gefördert.

Unser nächster Vorstellungsabend wird am 7. Juni im Pressburger Ungarischen Kulturinstitut stattfinden.

Fotos: László Bajtai
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Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

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Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

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Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.