BuchtippWolfgang Knabe: Aufbruch in die Ferne

Wolfgang Knabe: Aufbruch in die Ferne

Von den Auswanderungen aus Deutschland im 18. Jahrhundert nach Ostmitteleuropa weiß man ziemlich viel. Aber die Welle der Migration war mit der Kolonisation unserer Region nicht zu Ende. Das Buch von Wolfgang Knabe untersucht die transozeanischen Volksbewegungen bis zum Ersten Weltkrieg anhand des Beispiels von Bayerisch Schwaben.

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Der Autor ist im Jahre 1950 geboren, seit 1986 ist er Mitarbeiter der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Dieses Buch ist aus seiner Habilitationsarbeit entstanden und ist das Ergebnis einer langjährigen Forschungsarbeit. Der Gutachter der Arbeit beurteilte sie als ein Standardwerk und empfahl sie ohne Einschränkungen.

Der Band ist in sieben Kapitel eingeteilt. Am Anfang werden die allgemeinen Eigenschaften der Auswanderungen vorgestellt, wie diese Prozesse ablaufen. Im späteren wird die Situation des behandelten Gebiets dargestellt und welche Methoden bei der Forschung benutzt wurden. Der größte Teil der Publikation beschreibt ausführlich, wie, wann, wer und wohin aus Bayerisch Schwaben auswanderten, welche Gründe sie hatten, und wie sie in der neuen Welt empfangen wurden.

Das Buch ist tatsächlich ein Standardwerk der Migrationsgeschichte und ist allen zu empfehlen, die sich für dieses Thema interessieren.

Wolfgang Knabe: Aufbruch in die Ferne. Deutsche Auswanderungen zwischen 1803 und 1914 am Beispiel Bayerisch-Schwaben
Augsburg : DMH, 1990
462 S. : ill.
Sprache: Deutsch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.