BuchtippÁgnes Tóth: Telepítések Magyarországon 1945-1948 között

Ágnes Tóth: Telepítések Magyarországon 1945-1948 között

Es gibt zahlreiche Bücher über die Vertreibung. Viele davon behandeln nur den Vorgang selbst, aber wie jedes historische Ereignis, kann sie auch nur mit den Zusammenhängen mit anderen Geschehen verstanden werden. Ágnes Tóths Buch beschreibt auch das historische Umfeld der Tragödie der Ungarndeutschen.

telepites360

Ágnes Tóth, frühere Direktorin des Archivs des Komitats Bács-Kiskun, heute Leiterin des Forschungsinstituts für Ethnische und Nationale Minderheiten ist eine der anerkanntesten Fachleuten der ungarischen Minderheitengeschichte. Diesen Ruhm gewann er teilweise durch dieses Buch, das bis heute als Standardwerk des Themas gilt.

Der erste Teil des Werkes beschreibt die ungarische Nationalpolitik nach 1945, deren Konzeptionen, die Zusammenhänge zwischen dem Bodenreform und den Umsiedlungen. Im zweiten wird die Vertreibung der Deutschen detailliert, mit Daten untermauert, beschrieben. Diesem Teil folgt die Zusammenfassung des Bevölkerungsaustausches zwischen Ungarn und der Tschechoslowakei.

Der Band ist mit einem ausführlichen Literaturverzeichnis versehen, das auch heute ein guter Ausgangspunkt der Forschungen sein kann. Es gibt auch je ein Verzeichnis der Personen- und Ortsnamen. Das Buch empfehlen wir allen, die diese Etappe der ungarndeutschen Geschichte näher kennen lernen möchten.

Tóth Ágnes: Telepítések Magyarországon 1945-1948 között. A németek kitelepítése. a belső népmozgások és a szlovák-magyar lakosságcsere összefüggései. (Umsiedlung in Ungarn zwischen 1945-1948. Zusammenhänge der Vertreibung der deutschen, den inneren Völkerbewegungen und des slowakisch-ungarischen Bevölkerungsaustausches).
Kecskemét : Bács-Kiskun Megyei Önkormányzat Levéltára, 1993
221 S.
Sprache: Ungarisch

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

Auch in diesem Jahr wurde das regionale Dramenfestival in Ugod – mit der Teilnahme von etwa 150 SchülerInnen aus 11 ungarndeutschen Grundschulen aus Westungarn und der Hauptstadt – veranstaltet.

Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.