NachrichtenKonferenz junger WissenschaftlerInnen im HdU

Konferenz junger WissenschaftlerInnen im HdU

Am 7. September 2012 wurde im Haus der Ungarndeutschen eine Konferenz für den ungarndeutschen wissenschaftlichen Nachwuchs veranstaltet. Die Vortragenden waren DoktorandInnen oder haben ihre Dissertation in den letzten 5 Jahren verteidigt.

Die meisten Vorträge beschäftigten sich mit der Geschichte des Ungarndeutschtums, jedoch gab es auch einige sprachwissenschaftliche Beiträge. An der Konferenz gab es vier Sektionen je nach Thematik, so wurden in der ersten hauptsächlich sprachliche Phänomene untersucht, während die zweite auf die Medien fokussierte.

Unter den Vortragenden gab es mehrere, die bereits in der Reihe „Junge Wissenschaft am HdU“ zu Gast waren, also waren die Gesichter dem Publikum nicht unbekannt. Obwohl der Saal nicht vollständig gefüllt war, gab es viele Zuschauer, die sich über die neuen Forschungsgebieten gerne informierten.

Die Vorträge behandelten zahlreiche Themen. Man hörte über den Sprachgebrauch der Jugendlichen, über die Lage der deutschsprachigen Presse in den Jahren 1848 und 1849, über Jakob Bleyers Tätigkeit, eine neuere Dissertation über die Zwangsmigrationen in den 1940er Jahren oder über die ungarisch-westdeutschen Kontakte in den 1980er Jahren.

Die Vielfalt der Themen garantierte, dass alle Zuschauer etwas Interessantes für sich fanden. Der Erfolg der Veranstaltung soll eine Garantie sein, dass ähnliche Initiativen auch im Weiteren Platz im Haus der Ungarndeutschtum haben.

Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit des Ungarndeutschen Forschungs- und Lehrerbildungszentrums der ELTE und des HdU organisiert und von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und dem Institut für Auslandsbeziehungen gefördert.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Eins, zwei, drei, Dramenfestival!

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Die deutsche Nationalitätenliste hat kein Mandat errungen – der Bedarf an gemeinschaftlicher Vertretung bleibt weiterhin stark

Das Ergebnis zeigt auch, dass viele es für wichtig halten, dass ihre Gemeinschaft mit einer eigenständigen Stimme im öffentlichen Leben präsent ist.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.